Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder.

Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

"Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi." | 2. Kor 5,10a

Mit dem Wochenspruch aus dem Korintherbrief begrüße ich Sie herzlich in diesem Gottesdienst.

 

Musik zum Eingang

Holy Spirit Thou Art Welcome

Piano: Dr. Birgit Kordt

Eröffnung

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Gemeinde:             Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
Gemeinde:             der Himmel und Erde gemacht hat.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit uns allen.

Psalmgebet aus Psalm 50

1 Gott, der Herr, der Mächtige, redet /
und ruft der Welt zu
vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.

2 Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes.
3 Unser Gott kommt und schweiget nicht.

Fressendes Feuer geht vor ihm her
und um ihn her ein gewaltiges Wetter.

4 Er ruft Himmel und Erde zu,
dass er sein Volk richten wolle :

5 »Versammelt mir meine Heiligen,
die den Bund mit mir schlossen beim Opfer.«

6 Und die Himmel werden seine Gerechtigkeit verkünden ;
denn Gott selbst ist Richter.

14 »Opfere Gott Dank
und erfülle dem Höchsten deine Gelübde,

15 und rufe mich an in der Not,
so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.

23 Wer Dank opfert, der preiset mich,
und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.«

[gesprochen:]    Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.        

Kyriegebet

Was können wir dir anbieten?
Womit können wir uns vor dir rühmen?

Tief schaust du uns ins Herz.
Was vor Augen liegt, hat kaum Bestand.

Nimm dich unser an,
du Gott der Gerechtigkeit.

Erlöse uns,
du Gott der Barmherzigkeit.

Vergib uns,
du Gott des Friedens.

Gott, erbarme dich!

Gnadenzusage

Voller Liebe nimmt sich Gott unser an,
verlässlich sind die Worte des Auferstandenen,
der spricht: Siehe, ich mache alles neu (Offb 21,5).

Gloria

Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Fried,
den Menschen ein Wohlgefallen.        

Wir loben, preisn, anbeten dich; für deine Ehr wir danken, dass du, Gott Vater, ewiglich regierst ohn alles Wanken. Ganz ungemessn ist deine Macht, allzeit geschieht, was du bedacht. Wohl uns solch eines Herren!                

Tagesgebet

Gott, Quelle der Barmherzigkeit,
du bist in unserer Mitte.
Aus den Augen der Hungrigen und Verachteten
schaust du uns an.

Mit den Verwundeten leidest du,
und die Toten überlässt du nicht dem Dunkel.

Bewege uns, deiner Not nicht auszuweichen.
Mach uns barmherzig, wie du barmherzig bist.
Rühr uns an durch deinen Heiligen Geist
und verwandle die Welt durch die Liebe Christi.

Amen.

Das Evangelium steht bei Lukas im 16. Kapitel

31Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sich setzen auf den Thron seiner Herrlichkeit, 32und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, 33und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken.

34Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! 35

Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. 36Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.

37Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben? Oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? 38Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen? Oder nackt und haben dich gekleidet? 39Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? 40Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch:
Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

41Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! 42Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. 43Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen und ihr habt mich nicht besucht.

44Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? 45Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. 46Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.

Musik: Morgenglanz der Ewigkeit

Predigt: Verwalter des Reichtums Gottes

von Markus Wessel mit Teilen aus der aktuellen Lesepredigt

Predigttext

1Dann sagte Jesus zu den Jüngern: »Ein reicher Mann hatte einen Verwalter.

Über den wurde ihm gesagt, dass er sein Vermögen verschwendete.2Deshalb rief der Mann den Verwalter zu sich und sagte zu ihm: ›Was muss ich über dich hören? Lege deine Abrechnung vor! Du kannst nicht länger mein Verwalter sein.‹

3Da überlegte der Verwalter: ›Was soll ich nur tun? Mein Herr entzieht mir die Verwaltung. Für schwere Arbeit bin ich nicht geeignet. Und ich schäme mich, betteln zu gehen.4Jetzt weiß ich, was ich tun muss! Dann werden mich die Leute in ihre Häuser aufnehmen, wenn ich kein Verwalter mehr bin.‹5Und er rief alle einzeln zu sich, die bei seinem Herrn Schulden hatten. Er fragte den Ersten: ›Wie viel schuldest du meinem Herrn? ‹6Der antwortete: ›Hundert Fässchen Olivenöl.‹ Da sagte der Verwalter zu ihm:› Hier ist dein Schuldschein. Setz dich schnell hin und schreib fünfzig!‹ 7Dann fragte er einen anderen: ›Und du, wie viel bist du schuldig?‹ Er antwortete: ›Hundert Sack Weizen. ‹Der Verwalter sagte: ›Hier ist dein Schuldschein, schreib achtzig! ‹8Und der Herr lobte den betrügerischen Verwalter, weil er so schlau gehandelt hatte.

Denn die Kinder dieser Welt sind schlauer im Umgang mit ihren Mitmenschen als die Kinder des Lichts.9Und ich sage euch: Nutzt das Geld, das euch von Gott trennt, um euch Freunde zu machen! Dann werden sie euch in die ewigen Wohnungen aufnehmen, wenn diese Welt zu Ende geht.«

 

 

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

Eigentlich müsste man diesen biblischen Text mehrfach lesen, um ihn überhaupt zu verstehen. Aber eben selber lesen und nicht »nur« vorgelesen bekommen. Was genau ist in dieser Geschichte, die Jesus seinen Jüngern erzählt hat, passiert?

Ein reicher Mann beschäftigt, neben vielen anderen Arbeitern, einen Mann, der dafür zuständig ist, sein beachtliches Vermögen zu verwalten. Er soll genau Buch darüber führen, was ausgegeben wird, wer sich etwas leiht und wann die Leihgabe zurückerstattet worden ist. Irgendwie ist dem reichen Mann zu Ohren gekommen, dass sein Verwalter seinen Besitz nicht achtet und darauf aufpasst, sondern ihn stattdessen verschleudert!

Was genau passiert ist, erfahren wir als Leserinnen und Leser nicht. Aber der reiche Mann beschließt, dass sein Hab und Gut ohne den Verwalter besser daran wären. Während seiner letzten Tage im Amt überlegt der Verwalter, wie er seinen Einfluss dazu nutzen kann, nach dem Verlassen des Hofes nicht komplett auf sich alleine gestellt auf der Straße zu stehen.

Er entscheidet sich dazu, diejenigen zu sich zu rufen, die seinem Vorgesetzten etwas schuldig sind. Diese sind wohl keine einfachen Arbeiter, sondern – an ihren Schulden gemessen – selbst Unternehmer. Die 100 Fässer Öl, die der erste Mann dem Verwalter nennt, sind umgerechnet ca. 36.000 Liter Öl, die 100 Sack Weizen des zweiten Mannes entsprechen nach heutigen Vorgaben fast 30 Tonnen Weizen. Alle an diesem Handel Beteiligten hantieren also mit großen Zahlen und damit auch mit sehr viel Geld. Der Nachlass, den die beiden Schuldner von dem Verwalter erhalten, klingt beim ersten Hören ungerecht: Dem ersten Mann erlässt er die Hälfte der Ölfässer, dem zweiten nur etwa 20%. Durch die Umrechnung der Summen, den die beiden Männer dem Reichen schulden, kann man feststellen, dass ihnen jeweils etwa die gleiche Summe erlassen wird, nämlich 500 Silbergroschen. Durch diesen großzügigen – und illegalen – Erlass der Schulden verpflichtet sich der Verwalter die beiden Männer für spätere Gefallen. Frei nach dem Motto: Eine Hand wäscht die andere.

Unrealistisch ist diese Geschichte, die immerhin von Jesus selbst erzählt wird, auch in unserer heutigen Zeit nicht. Immer wieder lesen wir in der Zeitung von Korruption oder Unterschlagungen, davon, wie große Firmenchefs sich selbst mehr in die Tasche wirtschaften, als in der Buchhaltung angegeben wird. Oder Politiker, die sich in ihrem Amt bestechen lassen und gegen illegale Bezahlung Dinge tun, welche diese Menschen unbedingt durchsetzen wollen. Korruption oder Unterschlagung gab es in der Geschichte der Menschheit augenscheinlich schon immer – zu der Zeit Jesu genauso, wie auch heute.

Was aber viele Menschen verwundert zurücklassen wird ist die Tatsache, dass eben jener Jesus, der sonst oft von Gerechtigkeit und Ehrlichkeit spricht, dass dieser Mann das Verhalten des Verwalters gut heißt und ihn seinen Jüngern gegenüber sogar als zu lobendes Beispiel hervorhebt! Der Verwalter versucht gar nicht erst, seinen Herrn davon zu überzeugen, dass die Anschuldigungen gegen ihn haltlos seien. Er akzeptiert die Kündigung ohne Wenn und Aber. Er denkt nur darüber nach, wie sein Leben nach der Kündigung aussehen wird. Durch die Entscheidung, Schuldscheine seines Herrn zu verändern, hofft er darauf, später von den Schuldnern Gefallen zurückfordern zu können. Und ausgerechnet dieses Verhalten wird von Jesus lobend hervorgehoben!

Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten. Im ersten Moment klingt es so, als würde Jesus seine Jünger dazu auffordern, sich ungerecht und unfair zu verhalten. Aber genau das tut Jesus hier nicht. Er ruft die Jünger nicht dazu auf, Menschen, die sozial besser gestellt sind als sie selbst, zu betrügen und daraus ihren eigenen Vorteil zu ziehen.

Vielmehr ruft er sie dazu auf, großzügig zu den Menschen in ihrer Umgebung zu sein und ihre eigene Stellung und ihr Vermögen dazu zu nutzen, sich Freunde zu machen. Diese Großzügigkeit kann und darf zu einem beiderseitigen Vorteil genutzt werden – muss es aber nicht. Für Jesus geht es nicht darum, möglichst vielen Menschen einen Gefallen zu tun, damit diese sich später verpflichtet fühlen, den Gefallen zu erwidern. Es geht ihm vielmehr darum, sein Vermögen so einzusetzen, dass die Menschen sich freuen – sowohl diejenigen, die anderen einen Gefallen tun, als auch diejenigen, denen dieser Gefallen zugute kommt.

Im ersten Lesen des Predigttextes fällt es nicht so leicht, das Gleichnis zu übersetzen. Ich versuche es trotzdem einmal:

Der Herr, der den untreuen Verwalter zur Rechenschaft zieht, symbolisiert wohl Gott, dem wir irgendwann gegenüberstehen und der uns fragen wird, was wir aus dem Leben gemacht haben, das er uns geschenkt hat.

Die Verwalter von Gottes Reichtum sind dann wohl wir. Alles ist uns in die Hand gegeben, damit wir etwas Gutes daraus machen. Aber wir versuchen zunächst nur, möglichst viel für uns selbst davon zu haben.

Die Schuldner symbolisieren wahrscheinlich unsere Mitmenschen, die mit Schulden, einem Minus auf ihrem Lebenskonto da stehen.

Das zu verwaltende Vermögen wiederum könnte übersetzt werden mit der Güte und Liebe Gottes. Es ist reichlich davon vorhanden, doch es wirkt nichts Gutes, wenn man es nur zum eigenen Vorteil haben will. Es fällt erst einmal kaum auf, wenn man ein wenig nur für sich selbst abzwackt.

Eine Entdeckung in dem Gleichnis, das Jesus seinen Jüngern erzählt ist, dass es so etwas gibt, wie inkonsequente Gnade.

Wenn Gott, wie ich es als Kind geglaubt habe, nur dahinter her wäre, nach Fehlern unseres Lebens zu suchen und schon jetzt mit einer Art Bußgeldkatalog darauf wartete, dass wir endlich vor Gericht erscheinen, wären wir alle ganz schön arm dran. – Sind wir aber nicht. Gott ist anders, als wir denken. Er ist liebevoll inkonsequent mit uns.

Die wunderbare Inkonsequenz Gottes, die wir in dem Bibeltext entdecken können zeigt aber Gott als den Liebenden, den Verzeihenden. Gott weiß, dass im Leben nicht alles immer rund läuft.

Der untreue Verwalter hat von Gottes Liebe nur etwas für sich persönlich abzwacken wollen. – Das geht so natürlich nicht.

Doch als er auffliegt, bedeutet das einen Wendepunkt in seinem Leben: Er verteilt den Reichtum Gottes und wird zum Teil einer Gemeinschaft, die spürt, dass nicht jeder nur für sich allein "wirtschaften" sollte. Das Leben mit Gott ist kein „Er und ich“, es ist ein „Er und wir“.

Das Leben mit Gott ist ein Miteinander, ein aufeinander achten, teilen und vergeben. Es ist leben und lieben. Es ist inkonsequente Gnade und Barmherzigkeit.

Diese Entdeckung möchte Jesus seinen Jüngern auch vermitteln: Der größte und schönste Nutzen von materiellen Gütern, wie Geld, ist, anderen damit etwas Gutes zu tun.

Der größte und schönste Nutzen von Gottes Liebe, ist, sie mit anderen zu teilen.

Und wenn wir vom inkonsequent gnädigen Gott gefragt würden: „Hast du denn von meinem Reichtum etwas weitergegeben?“, dann dürften wir ohne Angst antworten: „Ein bisschen schon.“

Amen. 

Der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Musik: Wenn das Brot, das wir teilen als Rose blüht

Fürbittengebet

Gott, Du begegnest uns in unseren Mitmenschen.

Wir bitten Dich für alle, die in unserer Gesellschaft oft übersehen oder vergessen werden: Gib auch ihnen die Zuversicht und das Vertrauen auf eine bessere Zukunft.

Wir bitten Dich für alle, die leiden, weil andere ihnen Schmerz zugefügt haben. Sei bei ihnen und stärke sie auf ihrem Heilungsweg, den sie vor sich haben.

Wir bitten Dich für alle, die um einen geliebten Menschen trauern. Gib ihnen Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod und begleite sie in ihrer Trauer.

In der Stille bringen wir vor Dich, was uns in diesem Moment am meisten bewegt.

(Stille) 

Wir beten mit den Worten, die Dein Sohn, Jesus Christus, uns gelehrt hat:

Vater Unser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Sendung und Segen

Geht nun hin in diesen Tag, in die vor uns liegende Woche
als Gesegnete Gottes.

Geht – und nehmt mit Euch
den Frieden Christi, die Liebe Gottes
und die Stärkung des Heiligen Geistes
in aller Anfechtung und Freude.

 

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.

Amen.

 

Musik zum Ausgang

Wayfaring Stranger

Piano: Dr. Birgit Kordt