Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder.

Wochenspruch

"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott." | Micha 6,8

Musik zum Eingang

A. Hesse - Präludium in C

Orgel: Dr. Birgit Kordt

Begrüßung

Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, dass du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, dass dir all mein Tun und Leben gefalle.
Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände.
Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir finde.

[Alsdann mit Freuden an dein Werk gegangen und etwa ein Lied gesungen oder was dir deine Andacht eingibt.]
Martin Luther 1529

Ich sing dir mein Lied

Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben.
Die Töne, den Klang hast du mir gegeben
von Wachsen und Werden, von Himmel und Erde,
du Quelle des Lebens, dir sing ich mein Lied.

Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben.
Den Rhythmus, den Schwung hast du mir gegeben
von deiner Geschichte, in die du uns mitnimmst,
du Hüter des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

Ich sing dir mein Lied, in Ihm klingt mein Leben.
Die Tonart, den Takt hast du mir gegeben
von Nähe, die heil macht – wir können dich finden,
du Wunder des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben.
Die Höhen, die Tiefen hast du mir gegeben.
Du hältst uns zusammen trotz Streit und Verletzung,
du Freundin des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben.
Die Töne den Klang hast du mir gegeben
von Zeichen der Hoffnung auf steinigen Wegen
du Zukunft des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

Text und Melodie aus Brasilien
Deutscher Text: Fritz Baltruweit und Barbara Hustedt

Eröffnung

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Gemeinde:             Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
Gemeinde:             der Himmel und Erde gemacht hat.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit uns allen.

aus Psalm 19

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes,
und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.

Ein Tag sagt’s dem andern,
und eine Nacht tut’s kund der andern,

ohne Sprache und ohne Worte;
unhörbar ist ihre Stimme.

Ihr Schall geht aus in alle Lande
und ihr Reden bis an die Enden der Welt.

Er hat der Sonne ein Zelt am Himmel gemacht;
sie geht heraus wie ein Bräutigam aus seiner Kammer
und freut sich wie ein Held, zu laufen ihre Bahn.

Sie geht auf an einem Ende des Himmels
und läuft um bis wieder an sein Ende,
und nichts bleibt vor ihrer Glut verborgen.

Das Gesetz des Herrn ist vollkommen
und erquickt die Seele.

Das Zeugnis des Herrn ist gewiss
und macht die Unverständigen weise.

Die Befehle des Herrn sind richtig
und erfreuen das Herz.

Die Gebote des Herrn sind lauter
und erleuchten die Augen.

Die Furcht des Herrn ist rein und bleibt ewiglich.
Die Rechte des Herrn sind Wahrheit, allesamt gerecht.

Sie sind köstlicher als Gold und viel feines Gold,
sie sind süßer als Honig und Honigseim.

Auch lässt dein Knecht sich durch sie warnen;
und wer sie hält, der hat großen Lohn.

Wer kann merken, wie oft er fehlet?
Verzeihe mir die verborgenen Sünden!

Bewahre auch deinen Knecht vor den Stolzen,
dass sie nicht über mich herrschen;

so werde ich ohne Tadel sein
und rein bleiben von großer Missetat.

Lass dir wohlgefallen die Rede meines Mundes
und das Gespräch meines Herzens vor dir,
Herr, mein Fels und mein Erlöser.

Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist wie es war im Anfang jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.  

Kyriegebet

Weil es so viel ungestillte Sehnsucht gibt: Sehnsucht nach Beachtung, nach Anerkennung, nach Liebe, nach Gott bitten wir dich Gott um dein Erbarmen. Weil es so viel unbeantwortete Fragen gibt, nach dem Sinn des Lebens, nach dem Sinn unbegreiflichen Sterbens, Fragen nach unserer Zukunft, Fragen nach dem Weg unserer Kirche und unsererer Gemeinde , nach Gott - darum rufen wir nach deinem Erbarmen. Kyrie eleison!

Gnadenzusage

Weil es unsere Hoffnung ist, unser Glaube und unsere Gewißheit, dass Gott unser Rufen hört, dass er unsere Sehnsucht spürt, unseren Fragen antwortet , - dass er Licht ist im Dunkel - darum sprechen wir mit den Engeln:

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen Wohl –Gefallen.

Tagesgebet

Eine Schale will ich sein,
empfänglich für Gedanken des Friedens.
Eine Schale für dich, Heiliger Geist.

Meine leeren Hände will ich hinhalten,
offen für die Fülle des Lebens.
Leere Hände für dich, Heiliger Geist.

Mein Herz will ich öffnen,
bereit für die Kraft der Liebe.
Ein Herz für dich, Heiliger Geist.

Gute Erde will ich sein,
gelockert für den Samen der Gerechtigkeit.
Gute Erde für dich, Heiliger Geist.

Ein Flussbett will ich sein,
empfänglich für das Wasser der Güte.
Ein Flussbett für dich, Heiliger Geist.

So sei bei uns Geist, der heilig ist und mit dem Vater und dem Sohn regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Lesung aus dem Alten Testament (1. Mose 8, 18-22 und 9, 12-17)

18So ging Noah heraus mit seinen Söhnen und mit seiner Frau und den Frauen seiner Söhne, 19dazu alles wilde Getier, alles Vieh, alle Vögel und alles Gewürm, das auf Erden kriecht; das ging aus der Arche, ein jedes mit seinesgleichen.

20Noah aber baute dem HERRN einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar. 21Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe. 22Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

...

12Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: 13Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. 14Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. 15Alsdann will ich gedenken an meinen Bund zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, dass hinfort keine Sintflut mehr komme, die alles Fleisch verderbe. 16Darum soll mein Bogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, das auf Erden ist. 17Und Gott sagte zu Noah: Das sei das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch auf Erden.

Halleluja

Zeige mir, Herr, den Weg deiner Gebote, dass ich sie bewahre bis ans Ende.

Halleluja.

Musik: Wohl denen, die da wandeln

Predigt

von Pfarrerin Hirschberg-Sonnemann

Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserm Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

„Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.“

Liebe Gemeinde,

Wer die große Eingangshalle der Universitätsbibliothek in der Heidelberger Altstadt betritt steht sofort diesem Spruch gegenüber. Ich habe mich in meinem Studium immer darüber gewundert. Wieso warnt ein Ort, an dem millionenfach Buchstaben gesammelt sind, vor der Wirkung des Geschriebenen: Der Buchstabe tötet.

In unserem Alltag bestimmen vielleicht nicht Bücher, aber Buchstaben unser Leben. Nicht einfach in geschriebener oder gedruckter Form, sondern als Mails, Handynachrichten; Gespräche in getippter Form. Im Moment sicher auch als banger Blick am morgen und über den Tag auf die Buchstaben der Nachrichten: wie viele neue Infektionen gibt es, wie viele Menschen sind schwer erkrankt?

Buchstaben und  Worte können verbinden, trösten oder manchmal trennen. Vielleicht  gibt es noch den Sekretär im Wohnzimmer der nur für Briefe reserviert ist: echte Briefe, nicht digital. In meinem Leben sind wirkliche, echte Briefe selten geworden. Ich freue mich immer über „richtige“ Post, denn die meisten Briefe, die ich bekomme, sind länglich: Rechnungen oder Mahnungen.

Das Gefühl, wenn ein handgeschriebener Brief dazwischen liegt, ist Freude.

„Der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig“ – dieser Satz  stammt aus einem Brief; handgeschrieben sicherlich. Bekommen hat diesen Brief des Apostels Paulus die Gemeinde in Korinth. Es ist nicht der erste, den sie bekommt, bekannt schon die  Mischung aus Aufmunterung und Aufforderung in Krisenzeiten.

Ich lese den Brief heute aus dem 3. Kapitel des 2. Korintherbrief (Neue Genfer Übersetzung):

Predigttext:

„Fangen wir jetzt wieder an, uns selbst zu empfehlen? Oder haben wir es – wie so manche andere – nötig, euch Empfehlungsbriefe vorzulegen oder uns Empfehlungsbriefe von Euch ausstellen zu lassen?

Ihr selbst seid unser Empfehlungsbrief, geschrieben in unsere Herzen, ein Brief, der allen Menschen zugänglich ist und den alle lesen können.

Ja, es ist offensichtlich, dass ihr ein Brief seid, den Christus selbst verfasst und der durch unseren Dienst zustande gekommen ist.

Er ist nicht mit Tinte geschrieben, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, und die Tafeln, auf denen er steht, sind nicht aus Stein, sondern aus Fleisch und Blut; es sind die Herzen von Menschen.

Wenn wir mit solchem Selbstbewusstsein von unserem Dienst sprechen, gründet sich das auf Christus und geschieht im Vertrauen auf Gott. Aus eigener Kraft sind wir dieser Aufgabe nicht gewachsen; es gibt nichts, was wir uns als Verdienst anrechnen können. Nein, unsere Befähigung verdanken wir Gott. Er hat uns fähig gemacht, Diener des neuen Bundes zu sein - eines Bundes, der sich nicht mehr auf das schriftlich niedergelegte Gesetz gründet, sondern auf das Wirken von Gottes Geist.

Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist Gottes macht lebendig.

Ein Brief mit vielen Buchstaben. Und zu verstehen eigentlich nur, wenn wir wissen, dass Paulus hier im Brief um Zuneigung ringt und gegen Bedeutungslosigkeit kämpft. Er will mit seinem Brief erreichen, dass die Menschen in Korinth ihn wieder spüren, ihn nicht vergessen.

Paulus hat Sorge, dass andere Prediger  ihn unwichtig werden lassen. Vielleicht  geht es ihm gar nicht so sehr um seine Person, mehr um die Frage, ob die Gemeinde den gemeinsam begonnenen Weg richtig weitergeht.

Paulus war kein Supermann- das hält er immer wieder fest. Kein Zulauf der großen Massen und keine gelungene Selbstdarstellung - nichts, was zur Übertragung auf große Bildschirme gereizt hätte. Keine Wahlkampfveranstaltung.

Paulus hat Menschen gewonnen durch Gespräche und Briefe. Er hat viele Buchstaben gebraucht und irgendwann berührt mit der Erzählung von der großen Veränderung in seinem Leben: Dass er Jesus durch den Geist begegnet ist. Andere Prediger in Korinth waren lauter, von sich überzeugt, gute Selbstdarsteller und sicher attraktiver, ihre Botschaft war einfacher.

Paulus sieht das mit Sorge. Was ist wenn andere gewählt werden?

Er muss sich rechtfertigen.
Er müsste sich rechtfertigen.
Er tut es nicht.

Haben wir (Paulus und seine Mitarbeiter) es – wie so manche andere – nötig, euch Empfehlungsbriefe vorzulegen oder uns Empfehlungsbriefe von Euch ausstellen zu lassen?

Nein.

Ihr selbst seid unser Empfehlungsbrief, geschrieben in unsere Herzen, ein Brief, der allen Menschen zugänglich ist und den alle lesen können.

Keine in  Buchstaben festgehaltene Empfehlung. Keine Richtlinien, mit denen er sein Recht-Haben untermauert. Stattdessen nennt er als Empfehlungsschreiben - die Gemeinde, also: uns. Wir als Christinnen und Christen, als Gemeindemenschen sind ein Empfehlungsbrief. Wenn die Menschen uns sehen, uns erleben, in uns lesen, dann kommen sie zu Gott, zum christlichen Glauben – sagt Paulus.

Leise denke ich, dass es damals sicher leichter war in überzeugender Nähe den Menschen von Jesus zu erzählen und wie schwer es heute manchmal wird, wenn  uns jetzt allein die  digitalen Buchstaben – Handynachrichten, Mails und Videokonferenzen – bleiben. Ein Empfehlungsbrief für Jesus zu sein, ist ein hoher Anspruch.

Ihr selbst seid unser Empfehlungsbrief, geschrieben in unsere Herzen, ein Brief, der allen Menschen zugänglich ist und den alle lesen können.

Paulus ist stolz auf seine Gemeinde. Sie zeigt dass sein Weg richtig ist. Aber nicht die Größe der Gemeinde empfiehlt ihn, sondern ihr Geist. 

Ihr, der lebendige Brief seid nicht mit Tinte geschrieben, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, und die Tafeln, auf denen er steht, sind nicht aus Stein, sondern aus Fleisch und Blut; es sind die Herzen von Menschen.

Es kommt Bewegung ins Geschriebene. Nichts in Stein Gehauenes. Der Geist weht. Wenn Menschen uns sehen, erleben, hören als Gemeinde, welches Gefühl stellt sich wohl ein? Was für ein Brief sind wir in dieser Pandemie bestimmten Zeit? Sind wir eine notwendiges Hygieneschutzkonzept- genau und sorgsam formuliert? Abgemessen im Bemühen um größtmögliche Sicherheit. Ich hoffe wir sind als christliche Gemeinde mehr.  Ein Gemeindebrief – nicht nur voll Sorge und Bedauern darüber wie es gerade  ist und in Angst vor Bedeutungslosigkeit weil die einmal jährlich vollen Gottesdienste an Weihnachten nicht möglich sind.

Vielmehr: Ein Gemeindebrief, in dem die Sorge umeinander liebevoll aufgeschrieben ist und das Wissen um unsere Unterschiedlichkeit, die dem und der einen das Maske Tragen und Abstand Halten leichter macht und anderen schwer.

Ich wäre als Christin so gern kein länglicher Brief, keine Rechnung voller Richtigkeit, sondern ein Brief, auf dessen Inhalt Menschen neugierig sind, weil er ihnen Bewegung und Nähe verspricht. Weil in dem Brief Gottes Liebe zu spüren ist und sein Lesen verändert. Weil der Brief tröstet und Mut dazu macht, nachsichtig und beharrlich an die Wichtigkeit jeden Lebens in unserer bedrohten Welt zu erinnern und einander Nächste zu sein.

Wir sind ein Brief, ins Herz geschrieben; ein Brief, der allen Menschen zugänglich ist und den alle lesen können, geschrieben mit Gottes Geist. Wie beruhigend und entlastend zu hören, dass wir nicht selbst schreiben müssen, sondern Gottes Geist es in uns tut. Gottes Geist atmet in uns und schreibt in uns. Gottes Geist schreibt nicht Angst und Sorge, sondern Mut und Offenheit und Liebe und Schutz.

„Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.“

An diesem wunderbaren Ort in Heidelberg, dem Zuhause von Tausenden Büchern, in denen soviel Richtiges geschrieben steht, ist das die Voraussetzung: Erst durch den Geist, Gottes Geist wird Geschriebenes lebendig.

Denn ER schreibt  mit dem Geist der Liebe.

Amen.

Fürbittengebet

Jesus Christus, du bist das Licht der Welt.
Und du hast Lichter für deine Welt, noch über den Kreis deiner Gemeinde hinaus.
In diesen Tagen spüre ich, wie sehr wir dein Licht und deine Lichter brauchen.

Darum bitte ich um Lichter des Verstandes gegen die Dummheit, die glaubt, was sie will und was ihr passt.

Um Lichter des folgerichtigen Verhaltens, dass Menschen auch tun, was mit größter Wahrscheinlichkeit richtig und wichtig ist.

Um die wunderbaren Lichter der Belastbarkeit, denn es sind Lasten und Härten zu tragen, und viele tragen sie ganz selbstverständlich und oft für andere.

Und um die schönsten Lichter. Sie leuchten, wo mit anderen gefühlt wird und beim Tun und Lassen an sie gedacht wird, sogar mehr als an sich selbst.

Jesus Christus, du bist das Licht der Welt.
Und du hast Lichter für deine Welt, noch über den Kreis deiner Gemeinde hinaus.
Du bist am Werk, dass nichts und niemand verdirbt.

Und dafür sei dir Lob und Dank. Amen.

Vater Unser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Sendung und Segen

Geht nun hin in diesen Tag, in die vor uns liegende Woche
als Gesegnete Gottes.

Geht – und nehmt mit Euch
den Frieden Christi, die Liebe Gottes
und die Stärkung des Heiligen Geistes
in aller Anfechtung und Freude.

 

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.

Amen.

 

Komm, Herr, segne uns

Komm, Herr, segne uns - Bearb: Schlenker

Orgel: Dr. Birgit Kordt

Musik: Wohl denen, die da wandeln