Neu: Offene Kirche Dahl am 30.5.21 - 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Rogate

Online-Gottesdienst - 9. Mai 2021

"Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet." | Ps 66,20


Wie komme ich in Kontakt mit Gott?
Bleibt nicht ungehört, was ich zu ihm spreche?
Vielen fällt das Beten schwer.
Andere erleben es als befreiend, ihr Herz auszuschütten
oder in der Stille Gott zu suchen.

Der Sonntag Rogate ermutigt zum Gebet.

Abendhimmel über Priorei


Musik zum Beginn

Liebster Jesu, wir sind hier - J.G. Walther

Orgel: Dr. Birgit Kordt

Eröffnung

Im Namen des Vaters  und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Gott ist die Fülle des Lebens.
Jesus Christus leuchtet uns auf dem Weg.
Gottes Geist begleitet und stärkt uns.

Amen.

Psalm 95 (in der Übersetzung von Huub Oosterhuis)

Der Fels unserer Rettung bist du.
König, mächtiger als alle Götter - du.
Abgestiegen in die tiefsten Abgründe - du.

Die Erde trockengelegt hast du,
eigenhändig
die Berge gegründet.

Müssen wir das heute noch besingen,
triumphierend und schallend?

Der Fels unserer Rettung bist du?
Wir sind in neue Jahrhunderte eingetreten,
räumen Schutt, zählen die Leichen.

Wäre es nur wahr,
dass wir es noch glauben könnten -
So wie eine Herde kennt
Den Gang und die Stimme des Hirten.

Der Fels unserer Rettung
bist du.

Du lässt nicht ab.
Du sagst in lautloser Sprache:
„Verhärtet euch nicht.
Die bitter werden,
finden keine Ruhe."

Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.        

Kyriegebet

Herr, ich komme zu dir
Und trage an der nun  vergangenen Woche.

Meine Gedanken waren manchmal von dir abgewandt,
meine Worte nicht immer freundlich  und
meine Taten menschlichen Grenzen unterworfen.

Anstatt aus deiner Gnade zu leben,
bin ich eigene Wege gegangen
und habe dich manchmal aus den Augen verloren.

Gott,
du wartest auf meine Klage, meine Bitte, meinen Dank.
Du wartest auf mein Gebet.
Ich lasse dich warten.

Ich habe oft keine Lust, keine Kraft, kein Vertrauen.
Ich fühle mich wie die Jünger, die Jesus im Garten Gethsemane bat:
„Bleibt wach mit mir und betet!“

Lied: Bleibet hier und wachet mit mir

Bleibet hier und wachet mit mir - (Taizé)

Piano: Victoria Kordt, Cello: Dr. Birgit Kordt

Gnadenzusage

Gott hört uns,
er er-hört nicht immer,
aber er hört uns immer.

Auch, wenn wir um Worte ringen.

Gloria

Ehre sei Gott in der Höhe
Und auf Erden Fried.
Den Menschen ein Wohlgefallen.

 

Allein Gott in der Höh sei Ehr und Dank für seine Gnade.
Darum daß nun und nimmermehr uns rühren kann kein Schade.
Ein Wohlgefallen Gott an uns hat, nun ist groß Fried ohn Unterlass,
all Fehd hat nun ein Ende.

 

Gebet vor der Schriftlesung

Gott, wir beten zu dir.

Wir kommen mit dem,
was uns Freude macht,
mit dem, was uns ärgert,
mit dem, was uns zu dir führt,
und mit dem, was uns ablenkt.

Laß uns beten –
Nicht, als ob es in den Wind geredet sei.

Laß uns hören –
Nicht, als ob wir schon alles wüßten.

Hilf uns, daß wir uns öffnen für das,
was du uns geben und sagen willst.

Amen.

Lesung aus dem Matthäusevangelium

»Wenn ihr betet,
macht es nicht wie die Scheinheiligen:
Sie stellen sich zum Beten gerne
in die Synagogen und an die Straßenecken –
damit die Leute sie sehen können.

Amen, das sage ich euch:
Sie haben damit ihren Lohn schon bekommen.
Wenn du betest,
geh in dein Zimmer und schließ die Tür.
Bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.
Dein Vater, der auch das Verborgene sieht,
wird dich dafür belohnen.
Sprecht eure Gebete nicht gedankenlos vor euch hin
wie die Heiden!
Denn sie meinen,
ihr Gebet wird erhört, weil sie viele Worte machen.
Macht es nicht so wie sie!
Denn euer Vater weiß, was ihr braucht,
noch bevor ihr ihn darum bittet.

So sollt ihr beten:

Unser Vater im Himmel,

dein Name soll geheiligt werden.

Dein Reich soll kommen.

Dein Wille soll geschehen.

Wie er im Himmel geschieht,

so soll er auch auf der Erde Wirklichkeit werden.

Gib uns heute unser tägliches Brot.

Und vergib uns unsere Schuld –

so wie wir denen vergeben haben,

die an uns schuldig geworden sind.

Und stell uns nicht auf die Probe,

sondern rette uns vor dem Bösen.

 

Predigt

Predigt von Pfarrerin Hirschberg-Sonnemann

Ich erinnere mich, dass jemand zu mir kam und klagte: „Vierzehn Jahre lang habe ich ununterbrochen gebetet, doch nie habe ich das Gefühl der Gegenwart Gottes gehabt.“ Da fragte ich: „Hast Du Gott die Gelegenheit gegeben, ein Wort einzuwerfen?“ „Wie das?“, war die Antwort,“ ich habe doch die ganze Zeit mit ihm gesprochen, ist das nicht etwas beten?“

„Nein,“ sage ich, „ich glaube nicht. Was ich empfehle ist, sich täglich eine Viertelstunde zu nehmen, einfach dasitzen vor dem Angesicht Gottes.“ So geschah es. Und der Mensch kam wieder und sagte:

„Das ist ganz merkwürdig....Wenn ich zu Gott bete, genauer, wenn ich zu ihm spreche, fühle ich nichts, doch wenn ich still dasitze, ihm gegenüber, dann fühl ich mich in seine Gegenwart eingehüllt.“

Man wird nie imstande sein, wirklich und aus ganzem Herzen zu Gott zu beten, wenn man nicht lernt, zu schweigen und sich an dem Wunder seiner Gegenwart zu erfreuen oder, anders gesagt, glücklich zu sein über das Zusamensein mit ihm, obgleich man ihn nicht sieht.

(Metropolit Anthony)

Ich denke über das Beten nach am Vorabend zum Sonntag Rogate.
Rogate heißt: „Betet!“ und der Sonntag Rogate steht nicht zufällig vor dem Feiertag „Himmelfahrt“.
Himmelwärts richten wir unsere Gedanken, das ist mir aufgefallen in den letzten Tagen - wenn ich mit Menschen spreche über ihre Erfahrungen, Wünsche, Träume und Bitten. Manchmal sehen sie beim Gespräch Richtung Himmel, den Wolken entgegen.

Gott hilft dem Armen ohne Ansehen der Person und erhört das Gebet des Unterdrückten.
Er verachtet das Flehen der Waisen nicht noch die Witwe, wenn sie Klage erhebt.
Laufen ihr nicht die Tränen die Wangen hinunter, und richtet sich ihr Schreien nicht gegen den, der die Tränen fließen lässt?

Wer Gott dient, den nimmt er mit Wohlgefallen an, und sein Gebet reicht bis in die Wolken.
Das Gebet eines Demütigen dringt durch die Wolken,
doch bis es dort ist, bleibt er ohne Trost, und er lässt nicht nach, bis der Höchste sich seiner annimmt und den Gerechten ihr Recht zuspricht und Gericht hält.

( Jesus Sirach 35,16-22a)

Himmelwärts. Den Wolken entgegen.

Auch wenn ich noch nie geflogen bin, die Sehnsucht nach den Wolken kenne ich schon.

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“. Ein Lied für besondere Abende, besondere Stimmung. Immer noch eines, das rührt, wenn Reinhard Mey es singt mit seiner Gitarre oder wenn wir es versuchen.

Ein Lied, in dem Sehnsucht viel Platz hat nach Freiheit und dem Loslassen von Ängsten und Sorgen, in dem es darum geht abzuheben, neu anzufangen – und das gleichzeitig das Bleiben beschreibt im Alltag, in dem Regen unsere Jacke durchdringt. Trotzdem ein Lied, das Mut macht mit seinen Tönen und Worten.

„Über den Wolken
muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Alle Ängste, alle Sorgen – sagt man
blieben darunter verborgen, und dann
würde, was uns groß und wichtig erscheint,
plötzlich nichtig und klein.“

Das Gebet reicht bis in die Wolken.
Das Gebet eines Demütigen dringt durch die Wolken,
doch bis es dort ist, bleibt er ohne Trost-
schreibt Jesus Sirach.

Es ist ein Unterschied, ob Gott unser Gebet hört oder er-hört.

Wenn das Gebet bis zu den Wolken reicht oder sogar durch sie hindurch - heißt es, dass es Gott erreicht. Es erreicht seine Sphäre, es kommt Gott nah. Gott hat dann nicht nur mein Gebet gehört, es gehört auch zu ihm.

Mit Gebets-Erhörungen ist es so eine Sache.

Manchmal geben mir Menschen ihre Gebetsbitten weiter– und ich füge sie in mein Gebet. Meist sind es Bitten um die Heilung eines lieben Menschen. Und oft scheint mein Gebet, unser Gebet doch vergeblich. Als hätten wir es umsonst durch die Wolken geschickt.

Für Jesus Sirach sind die Wolken auch das Versprechen von Heil und Trost zu Gottes Zeit:

Sein Erbarmen erquickt in der Zeit der Not wie Regenwolken in der Zeit der Dürre. (35,26)

Regenwolken in der Zeit der Dürre sind selten und kostbar, erkennbare und direkte Erfüllungen unserer Gebetsbitten auch.

Es ist schwer, mit dem Gefühl umzugehen, nicht erhört worden zu sein. Manchmal wird das zum Grund, sich von Gott abzuwenden oder zu glauben, es gäbe Gott nicht.

Der jüdische Weisheitsleher Jesus Sirach glaubt fest daran, dass Gott hilft, dass er zu Gerechtigkeit denen verhilft,die es nötig haben und an ihm festhalten.

Er verteidigt Gott gegen alle, die mit Blick auf den Weltlauf seine Gerechtigkeit bestreiten und er benennt unsere eigeneVerantwortung für das, was wir tun und worum wir beten. Gott dienen ist die Voraussetzung für Gebete, die bis zu ihm in die Wolken reichen.

Wer Gott dient, den nimmt er mit Wohlgefallen an, und sein Gebet reicht bis in die Wolken.
Das Gebet eines Demütigen dringt durch die Wolken,

Jesus Sirach weiß, auch wenn es dauert, bis wir durchgedrungen sind und bis wir sehen können, wie Gott es zu Recht rückt: Gott wird es tun.

In dieser Sicherheit bleibt er geduldig, wartet nicht auf sofortige Antwort - vertraut auf die später einsetzende Wirkung von Gottes gerechtem Tun.

Vielleicht sind es deshalb die „Demütigen“, deren Gebete durch die Wolkendecke dringen – sie geben Gott weniger vor, lassen seinem Tun Raum und wissen um eigene Grenzen. Und auch darum, dass es keinen selbstverständlichen Anspruch gibt auf Gesundheit und Glück und Sicherheit. [1]

Jesus Sirach leidet an der Ungerechtigkeit und Unerlöstheit unserer Welt wie wir, er benennt das Schwere in seinem Gebet, wird nicht stumm dadurch, er sehnt sich. „Das Gebet des Sirach entflieht der Welt nicht einfach, sondern nimmt die Not mit in die Wolken. Aber gerade indem dieses Gebet auch den Himmel erdet, Angst und Sorgen nicht vergessen läßt, ihnen einen Ort gibt, schenkt es die Freiheit zur Welt“( Predigtstudien III/1)

Die Wartezeit darauf, bis mein Gebet zu Gottes Sphäre durchgedrungen ist – und ich wenigstens sicher spüre, dass er mich gehört hat, fällt mir oft schwer- obwohl ich über die Zeit meines Lebens hinweg ganz langsam gelernt habe, dass Gebetserhörungen sehr selten sind. Das fällt mir besonders schwer, wenn ich für andere um Heilung und Glück bitte, und manchmal ist es auch nicht leicht, wenn meine Bitten am Horizont verloren zu gehen scheinen.

Oft versuche ich dann eine Zeit lang nicht zu bitten, nicht zu drängen, zu zweifeln, zu fragen.

Ich versuche zu hören. Oder zu sehen – auf etwas, was Gott mir zeigen will. Auf Worte, die ich noch nicht richtig wahrgenommen habe beim Lesen oder Hören vielleicht. Ich versuche zu spüren, was Gott für mich will – indem ich still halte, warten lerne.

Das Schwerste daran ist, in dieser Zeit nicht das Vertrauen zu verlieren darin, dass Gott sich schon melden wird.

Nicht jeder und jede von uns ist Jesus Sirach.

Manchmal verändern sich nach einer Zeit meine Gebetsthemen – wenn ich Gott mehr Raum gegeben habe. Manchmal scheint es dann, als habe Gott darauf gewartet...

„Alle Ängste, alle Sorgen – sagt man - bleiben darunter verborgen...Und dann wird, was uns groß und wichtig erscheint“ -

leider nicht immer nichtig und klein. Oft bleibt es drängend, beruhigt sich mein Bitten und Sehnen nicht, sondern bleibt wichtig, unerhört und oft auch unerfüllt. Aber manchmal spüre ich auch - wie Jesus Sirach - mitten in meiner Sehnsucht die Sicherheit, dass es gut wird. Das Gott es gut machen wird.

Das Lied von Reinhard Mey tröstet, obwohl ich nicht mitgeflogen sind.Wie beim Beten bleiben die Beine auf der Erde, allein der Kopf ist himmel-wolken-wärts. Der Sonne entgegen.

Der, der auf dem Flugfeld bleibt, kehrt nach dem Aufstieg trotzdem verändert, freier zurück in sein Leben am Boden. Benzindurchtränkte Pfützen erinnern schillernd an Gottes Zeichen, der  Regenbogen und Wolken spiegeln sich darin. Nach dem Start Richtung Wolken ist das Leben verändert und die Sehnsucht ausgesprochen. Das ist der Trost des Liedes:

„Ich wär gern mitgeflogen.“

Im Gebet gebe ich meinen Wünschen und Sehnsüchten, meinen Bitten für Gott leise oder laut ausgesprochene Worte. Das Gebet ist ein gedanklicher Aufstieg in die Wolken. Wir kommen Gott nahe – und – wenn wir still werden und nicht auf die prompte Gebeterhörung fixiert sind, spüren wir, dass er unsere Worte hört. Unsere Sehnsucht, unsere Angst, Traurigkeit, unsere Freude. Wenn wir uns lösen vom Er-Hören und das Hören spüren, verändert sich unser Alltag und Wolken und Regenbögen erscheinen selbst in benzindurchtränkten Pfützen – vom Himmel gespiegelt.

Jemand hat mir mal die Wolken erklärt – nicht den Sternenhimmel, sondern die Wolken.

Jetzt weiß ich, welche hell sind und leicht, welche Regen bringen und wie sie übereinander angeordnet sind im Himmel. Die Namen der Wolkenfamilien habe ich bis heute behalten: Cirrocumulus, Altocumulus, Stratocumulus und Cumulus. Und es gibt so viel mehr unterschiedliche Wolken. So viele Formen von Wolken, unzählige Sterne, unzählige unterschiedliche Gebete, die bis in den Himmel reichen.

 

Das Gebet eines Demütigen dringt durch die Wolken,

doch bis es dort ist, bleibt er ohne Trost, und er lässt nicht nach, bis der Höchste sich seiner annimmt und den Gerechten ihr Recht zuspricht und Gericht hält.

 

Ich möchte beten, himmelwärts, dass es zu den Wolken reicht.

Ich möchte durch die Wolken gelangen mit meinem Gebet.

Und dann will ich versuchen still zu sein, auszuhalten, zu warten, damit ich Gott spüren kann und es weiß:

Er hat mich gehört. DAS verändert meine Welt.

 


[1] Robert Bultmann beschreibt die Demut als christliches Seinsverständnis, es ist „die radikale Hingabe an Gott, die alles von Gott, nichts von sich erwartet, die damit gegebene Gelöstheit von allem weltlich verfügbaren, also die Haltung der Entweltlichung, der Freiheit. Diese Haltung macht zugleich offen für das menschliche Miteinander. Indem der Mensch von der Angst, von dem krampfhaft Sichklammern an das Vorhandene, Verfügbare frei ist, ist er offen für andere.“( aus: R. Bultmann, Kerygma und Mythos)

Musikalisches Zwischenspiel

Über den Wolken - Reinhard Mey

Piano: Dr. Birgit Kordt

Fürbitten

Gott des Himmels und der Erde,
Dir vertrauen wir unser Leben an
und die Menschen, mit denen wir leben:
unter einem Dach, in einer Straße,
in einer Familie, in der Gemeinde.

Wir denken an die Kranken
und an die, die sich orgen und um sie kämpfen.

Wir denken an die Trauernden,
an ihre Erschöpfung und Angst vor dem Alleinsein;

wir denken an die Belasteten,
an Unsichere, Suchende,
an die, die sprachlos geworden sind vor dir Gott.

Höre ihr Schweigen.

Vater Unser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Sendung

Geht mit der Kraft des Heiligen Geistes.

Gott wird mit Euch sein: in euren Worten und Taten.

Geht mit dem Segen Gottes:

Segen

Die Weisheit Gottes
erfülle unsere Seele

Die Barmherzigkeit Jesu
öffne uns für die Liebe

Der Geist Gottes
schenke uns Lebendigkeit.

Segen sei mit uns.

Amen.

Musik zum Ausgang

I Need Thee Every Hour - Bearb.: Susan W. Henry

Piano: Dr. Birgit Kordt