Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder.

Jubilate

Online-Gottesdienst - 25. April 2021

"Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden." | 2. Kor 5,17


Die neue Schöpfung

Jubilate – Jubelt!“ Wie leicht ist es, im Frühjahr in den Jubel der erwachenden Natur einzustimmen. Ihr Wiederaufblühen wird in der Osterzeit zum wunderbaren Sinnbild der Auferstehung.

Schöpfung und neues Leben sind Themen des Sonntags Jubilate. Er erzählt von der guten Schöpfung am Anfang, von dem von dem schöpferischen Spiel der Weisheit vor Gott, aber auch von der Vorläufigkeit der Schöpfung. Auch Christen sind der Vergänglichkeit unterworfen. Und doch haben sie bereits eine Ahnung von neuem Leben. Denn Jesus ist auferstanden. Für den, der daran glaubt, hat der Tod seine Endgültigkeit verloren. Neu zu werden ist möglich, auch hier und heute. Wer an dieser Hoffnung festhält, dem wächst Stärke zu. Denn wie der Weinstock seinen Trieben Kraft gibt, so haben auch Christen ihren Halt in Christus und können sich immer wieder zum Leben rufen und erneuern lassen.


Musik zum Beginn

Auf, Seele, Gott zu loben - Bearb.: C. Kandert

Piano: Dr. Birgit Kordt

Eröffnung

Wir feiern diesen Gottesdienst
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Gemeinde:             Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
Gemeinde:             der Himmel und Erde gemacht hat.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit uns allen.

Wir beten mit Worten aus Psalm 66:

Jauchzet Gott, alle Lande!
Lobsinget zur Ehre seines Namens; rühmet ihn herrlich!

     Sprecht zu Gott: Wie wunderbar sind deine Werke!
     Deine Feinde müssen sich beugen vor deiner großen Macht.

Alles Land bete dich an und lobsinge dir,
lobsinge deinem Namen.

     Kommt her und sehet an die Werke Gottes,
     der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern.

Er verwandelte das Meer in trockenes Land,
sie konnten zu Fuß durch den Strom gehen.
Darum freuen wir uns seiner.

     Er herrscht mit seiner Gewalt ewiglich,
     seine Augen schauen auf die Völker.
     Die Abtrünnigen können sich nicht erheben.

Lobet, ihr Völker, unsern Gott,
laßt seinen Ruhm weit erschallen,

     der unsre Seelen am Leben erhält
     und lässt unsre Füße nicht gleiten.

Amen.

Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

Tagesgebet (Ps 139,1-5):

Herr, Du erforschest mich und kennest mich.
Ich sitze oder stehe auf, so weißt Du es;
Du verstehst meine Gedanken von ferne.
Ich gehe oder liege, so bist Du um mich und siehst alle meine Wege.
Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge,
das Du, Herr, nicht alles wüsstest.
Von allen Seiten umgibst Du mich
und hältst Deine Hand über mir.
Amen.

Lied: Gott gab uns Atem

Gott gab uns Atem

Trompete: Victoria Kordt, Piano: Dr Birgit Kordt

Lesung aus der Apostelgeschichte

Paulus trat in die Mitte des Areopags und sagte:
»Ihr Bürger von Athen!
Nach allem, was ich sehe,
seid ihr sehr fromme Leute.
Ich bin durch die Stadt gegangen
und habe mir eure heiligen Stätten angeschaut.
Dabei habe ich auch einen Altar gefunden,
auf dem stand: ›Für einen unbekannten Gott‹.
Das, was ihr da verehrt, ohne es zu kennen,
das verkünde ich euch.
Es ist der Gott, der die Welt geschaffen hat
und alles, was in ihr ist.
Er ist der Herr über Himmel und Erde.
Er wohnt nicht in Tempeln,
die von Menschenhand errichtet wurden.
Er ist auch nicht darauf angewiesen,
von Menschen versorgt zu werden.
Er ist es doch, der uns allen
das Leben, den Atem und alles andere schenkt.
Er hat aus einem einzigen Menschen
die ganze Menschheit hervorgehen lassen,
damit sie die Erde bewohnt.
Für jedes Volk hat er festgesetzt,
wie lange es bestehen
und in welchen Grenzen es leben soll.
Er wollte, dass die Menschen nach ihm suchen –
ob sie ihn vielleicht spüren oder entdecken können.
Denn keinem von uns ist er fern.
Durch ihn leben wir doch,
bewegen wir uns und haben wir unser Dasein.
Oder wie es einige eurer Dichter gesagt haben:
›Wir sind sogar von seiner Art.‹
Weil wir Menschen also von Gottes Art sind,
dürfen wir uns nicht täuschen:
Die Gottheit gleicht keineswegs
irgendwelchen Bildern aus Gold, Silber oder Stein.
Die sind nur das Ergebnis menschlichen Könnens
und menschlicher Vorstellungskraft.

Nun – Gott sieht nachsichtig über die Zeiten hinweg,
in denen die Menschen ihn nicht gekannt haben.
Aber jetzt fordert er alle Menschen
an allen Orten auf, ihr Leben zu ändern.
Denn Gott hat einen Tag festgesetzt,
um über die ganze Welt zu richten.
Dann wird er Gerechtigkeit walten lassen –
durch den Mann, den er dazu bestimmt hat.
Dass dieser Mann wirklich dafür bestimmt ist,
hat Gott allen Menschen
durch dessen Auferstehung von den Toten bewiesen.«

Als Paulus von der Auferstehung der Toten sprach,
lachten ihn einige seiner Zuhörer aus.
Aber andere sagten:
»Darüber wollen wir ein andermal mehr von dir hören!«
So verließ Paulus die Versammlung.
Einige Leute schlossen sich ihm an
und kamen zum Glauben.
Unter ihnen war Dionysius, der dem Areopag angehörte,
eine Frau namens Damaris und noch einige andere.

Predigt

Lesepredigt von Pfarrer Hans-Jürgen Kopkow

gelesen von Markus Wessel

Musikalisches Zwischenspiel

The Haven of Rest - Bearb.: J. Ray

Piano: Dr. Birgit Kordt

Fürbitten

Gott, Dir öffnen wir uns,
der Du größer bist als unsere Gottesbilder,
der Du die Kraft bist, die das Universum durchdringend,
der Du uns und alles durchdringst und umgibst.
Du göttliche Wirklichkeit
willst in und durch uns irdische Wirklichkeit werden
und uns befähigen, wie Christus für andere da zu sein.

So bitten wir für alle, die auf der Suche sind, die sich gottlos fühlen.
Erweise Dich als der, der keinem von uns fern
und jedem von uns nahe ist.

In der Stille denken wir vor Dir an die Menschen,
mit denen wir uns freuen und mit denen wir leiden:
(Stille)
Amen.

Vater Unser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Segen

Gott segne dich und behüte dich.

Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Gott erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.

Amen.

Musik zum Ausgang

Auf, Seele, Gott zu loben - Bearb.: M. Gundlach

Piano: Dr. Birgit Kordt