Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder.

Letzter Sonntag nach Epiphanias - Lichtmess

31.1.2021

Lichtmess ...

... das ist doch katholisch, oder?

Wir sagen evangelisch „Tag der Darstellung Jesu im Tempel“. Auch kryptisch.

An diesem Feiertag ist viel zu entdecken: Martin Luther hatte nichts gegen Maria, er hat über die Mutter von Jesus geforscht und geschrieben, in seinem Arbeitszimmer hing ein Marienbild. Im Jahreskreis hat er drei Marientage stehen lassen, auch Lichtmess. Er hat diesen  Tag aber verbunden mit einer Geschichte von ihrem Sohn, ihn zum Christfest gemacht.

Wir feiern den 2. Februar heute vor. Gehen dem alten Feiertag nach. Er hat für unsere Gemeinde eine besondere Bedeutung, denn die alten Fresken in der Dahler Kirche zeigen neben der Geschichte der Märtyrerin Katharina auch ein gut erkennbares Bild der Schutzmantel-Maria. Über seine frühen Jahre im Kloster hat Luther später einmal geschrieben: „Wenn ich den Gekreuzigten sah, erschrak ich so, dass ich lieber den Teufel gesehen hätte. Darum bin ich Maria unter den Mantel gekrochen.“

Was birgt dieser besondere Tag mit der Erzählung von Mutter und Sohn  für uns heute?

Lied: Morgenlicht leuchtet

Morgenlicht leuchtet (Morning has broken)

Interpretin: Dr. Birgit Kordt

Eröffnung

Wir feiern diesen Gottesdienst
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Gemeinde:             Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
Gemeinde:             der Himmel und Erde gemacht hat.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit uns allen.

Psalmgebet aus Psalm 138

Ich danke dir von ganzem Herzen,
vor den Göttern will ich dir lobsingen.
     Ich will anbeten vor deinem heiligen Tempel
     und deinen Namen preisen für deine Güte und Treue;
denn du hast deinen Namen und dein Wort
herrlich gemacht über alles.
     Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich
     und gibst meiner Seele große Kraft.
Es danken dir, Herr, alle Könige auf Erden,
dass sie hören das Wort deines Mundes;
     sie singen von den Wegen des Herrn,
     dass die Herrlichkeit des Herrn so groß ist.
Denn der Herr ist hoch und sieht auf den Niedrigen
und kennt den Stolzen von ferne.
     Wenn ich mitten in der Angst wandle,
     so erquickest du mich
und reckst deine Hand gegen den Zorn meiner Feinde
und hilfst mir mit deiner Rechten.
     Der Herr wird meine Sache hinausführen.
     Herr, deine Güte ist ewig.
     Das Werk deiner Hände wollest du nicht lassen.

Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.        

Kyriegebet

Barmherziger, menschenfreundlicher Gott, du Licht des Lebens in der Finsternis: Armselig erscheint uns dein Wort; altgeworden die bekannte Geschichte vom Jesuskind; abgefunden haben wir uns  mit vielen Bedingungen unseres Lebens, verzweifeln tun wir an den zusätzlichen Erschwernisssen, oft verzichten wir auf die Erfüllung unserer Sehnsucht und umgeben uns mit Mauern der Resignation. –

Du aber kommst überraschend, als Freund, bist uns Menschen nah in unseren Dunkelheiten, findest dich nicht ab mit unserer Müdigkeit, willst mit deinem Licht zum Wegweiser werden, willst, dass wir angerührt werden von deiner Menschlichkeit. Wir rufen dich an um Dein Erbarmen.

Kyrie eleison

Gnadenzusage

Gottes Wort ist Licht in unseren Dunkelheiten.
Das hat er uns versprochen.

Lied: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht [EG 591]

Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht

Trompete: Victoria Kordt

Piano: Dr. Birgit Kordt

Tagesgebet

Gott, du Ursprung aller Helligkeit.
Erleuchte und bewege du uns durch Jesus Christus,
unserem Bruder unter den Menschen
und unserem Herrn für Zeit und Ewigkeit.

Amen.

Lied: Mache dich auf und werde licht

Mache dich auf und werde licht

Trompete: Victoria Kordt

Piano: Dr. Birgit Kordt

Lesung aus der Epistel - Hebräerbrief 2, 14-18

Weil die Kinder Menschen aus Fleisch und Blut sind,
wurde auch Jesus ein Mensch wie sie.
Denn er sollte durch seinen Tod den vernichten,
der Macht über den Tod hat.
Das ist der Teufel.

Und er sollte die Menschen
aus der Angst vor dem Tod befreien.
Diese Angst hielt sie ihr Leben lang in Sklaverei.

Denn es sind nicht die Engel, um die er sich kümmert,
sondern die Nachkommen Abrahams.

Darum war es notwendig, dass Jesus in jeder Hinsicht
den Brüdern und Schwestern gleich wurde.
Denn er sollte ein barmherziger
und treuer Hohepriester werden.
Er sollte vor Gott für sie eintreten,
um für die Sünden des Volkes Vergebung zu erlangen.

Denn er selbst wurde ja
durch sein Leiden auf die Probe gestellt.
Deshalb kann er denen helfen,
die auf die Probe gestellt werden.

Predigttext - Lukasevangelium (2, 22-40)

Die Zeit ihrer Reinigung war vorbei,
so wie sie im Gesetz des Mose festgelegt ist.
Da gingen Maria und Josefmit Jesus nach Jerusalem.
Sie wollten das Kind
im Tempel zum Herrn bringen.

So schreibt es das Gesetz des Herrn vor:
»Alle Erstgeborenen sind mir heilig!
Deshalb sollt ihr mir jeden Sohn übergeben,
der als erster geboren wird.«

Zugleich brachten sie das Reinigungsopfer dar,
wie es im Gesetz des Herrn vorgeschrieben ist:
ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.

Damals lebte in Jerusalem ein Mann namens Simeon.
Er lebte gerecht vor Gott und vertraute ganz auf ihn.
So wartete er auf den Trost, den Gott Israel schickt.
Der Heilige Geist leitete ihn.

Durch den Heiligen Geist hatte Gott ihn wissen lassen:
»Du wirst nicht sterben,
bevor du den Christus des Herrn gesehen hast.«

Jetzt drängte ihn der Heilige Geist,
in den Tempel zu gehen.
Gerade brachten auch die Eltern ihr Kind Jesus dorthin.
Sie wollten die Vorschriften erfüllen,
die im Gesetz für ihr Kind vorgesehen sind.

Simeon nahm das Kind auf den Arm.
Er lobte Gott und sagte:

»Herr, jetzt kann dein Diener in Frieden sterben,
wie du es versprochen hast.
Denn mit eigenen Augen habe ich gesehen:
Von dir kommt die Rettung.
Alle Welt soll sie sehen –
ein Licht, das für die Völker leuchtet
und deine Herrlichkeit aufscheinen lässt
über deinem Volk Israel.«

Der Vater und die Mutter von Jesus staunten über das,
was Simeon über das Kind sagte.

Simeon segnete sie
und sagte zu Maria, der Mutter von Jesus:

»Dieses Kind ist dazu bestimmt,
in Israel viele zu Fall zu bringen
und viele aufzurichten.
Es wird ein Zeichen Gottes sein,
dem viele sich widersetzen.

So soll ans Licht kommen,
was viele im Innersten denken.
Und für dich, Maria, wird es sein,
als ob ein Schwert deine Seele durchbohrt.«

Es war auch eine Prophetin im Tempel.
Sie hieß Hanna und war eine Tochter Penuels aus dem Stamm Ascher.
Hanna war schon sehr alt.
Nach ihrer Hochzeit war sie sieben Jahre
mit ihrem Mann verheiratet gewesen.

Seitdem war sie Witweund nun vierundachtzig Jahre alt.
Sie verließ den Tempel nicht mehr
und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.

Jetzt kam sie dazu und lobte Gott.
Dann erzählte sie allen von dem Kind,
die auf die Rettung Jerusalems warteten.

Josef und Maria erfüllten im Tempel alle Vorschriften,
die das Gesetz des Herrn vorsieht.
Dann kehrten sie nach Galiläa zurück
in ihre Heimatstadt Nazaret.

Jesus wuchs heran.
Er war ein kräftiges Kind.
Gott schenkte ihm immer mehr Weisheit,
und seine Gnade begleitete ihn.

Predigt zum Lukasevangelium

Predigt von Pfarrerin Hirschberg-Sonnemann

Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus.

Liebe Gemeinde,

Corona ist wie ein Brennglas, denke ich oft. Der pandemiegeschärfte Blick sieht genau auf das, was unser Leben erfüllt und was uns fehlt.

„Was ist Glück?“ ist eine ewige Frage und wird unterschiedlich beantwortet. Gesundheit steht im Wissen um die Bedrohung jetzt ganz oben. Nähe, Beziehung, Ehe und Familie für viele auch.

Vielleicht ist Glück das Fehlen von Einsamkeit. Ob Glück mit Erfolg gleichzusetzten ist – wie es oft schien – ist fragwürdiger geworden in den Veränderungen des vergangenen Jahres. Ich habe den Eindruck eigentlich bleiben ureigene menschliche Bedürfnisse:

Glück ist, mit jemandem zusammen zu sein und das Leben teilen zu können.

Glück ist, Mutter oder Vater werden zu dürfen.

Glück ist, Nähe zu erleben und umgeben zu sein -nicht einsam oder allein.

Glück ist, Gefahr entronnen zu sein und die Aussicht auf Heilung zu haben.

Glück ist zu glauben, manchmal zu wissen, und vor allem zu spüren: Gott ist da. 

 

Maria und Josef haben Erfahrungen dieses Glücks gemacht in den Geschichten, die wir an und nach Weihnachten gehört haben:

Sie haben einander beigestanden im Schweren, Schutz gefunden, sie sind Eltern geworden und waren umgeben von Menschen (Hirten und Weisen), die ihr Glück geteilt haben. Sie sind bewahrt und gerettet worden vor bösen Absichten, haben die Engel erlebt, Gott im Traum gehört und gewusst: Gott ist da.

 

Nun ist es 40 Tage nach der Geburt von Jesus. Das Wochenbett ist zu Ende. Marias Körper hatte Zeit – nach dem Brauch – sich auszuruhen von der Geburt, im Rückzug Kraft zu schöpfen, sich vertraut zu machen mit dem neuen Kind und es bei sich zu bergen.

Bis eben zu diesem  Tag, der über Jahrhunderte auch Marias Namen trug: Lichtmess. Maria Lichtmess ist für das Christentum etwa vom 2. Jahrhundert an bekannt, es wurde aber auch lang vorher in Rom und anderswo gefeiert. Ein Fest also, das etwa 1700 Jahre lang christliches Fest war und schon 100 Jahre nach seiner gesetzlichen Abschaffung in Deutschland vergessen ist. Lichtmess war ein helles, freundliches Fest. Manchmal liegt am 2. Februar noch Schnee, es  ist weiß. Die langen Nächte werden kürzer, das Licht nimmt zu, und in der Erde beginnt es vorsichtig zu keimen.

Lichtmess liegt  genau auf der Grenze zwischen Weihnachten und Ostern. Früher blieb der Christbaum bis zu diesem Tag stehen. Erst mit Lichtmess geht die  Weihnachtszeit zu Ende, lassen wir sie los. Weltlich hat das Jahr gewechselt, wir haben 2020 verabschiedet, Vorsätze für 2021 gefasst, manche sind vielleicht auch schon wieder dem Alltag des neuen Jahres gewichen.

 

Für mich ist der 2. Februar ohne große Gottesdienste und Lichterprozessionen dennoch eine Zäsur, evangelisch schlicht - nur mit dem Anzünden einer Kerze, aber mit dem Bewusstsein und ein bisschen Wehmut: Jetzt ist die Weihnachtszeit wirklich vorbei. Diese besondere, emotional hoch ausgestattete Zeit des Wünschens und Hoffens auf mein kleines Stück Glück: auf Heilung, Gesundung und Veränderung, Erfüllung von Sehnsüchten und Gebeten. 

An Lichtmess lasse ich los, gebe es aus der Hand.

 

Im Predigttext für den 2. Februar heißt es bei Lukas:

„Dann kam für Maria der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es Gott zu weihen, gemäß dem Gesetz, in dem es heißt: alles männliche, das zuerst den Mutterschoß durchbricht, soll Gott geweiht sein.“

 

Maria geht nach der traditionellen Zeit von 40 Tagen mit ihrem Kind in den Tempel. Sie verlässt den Schutzraum des eigenen Hauses, zeigt Jesus. Sie lässt ein wenig los in der engen Bindung von Mutter und Neugeborenem. Eigentlich war dieser Brauch auch in unserer früheren Tradition ein Schutz: Er half, dass die Frauen nach der Geburt Schonzeit hatten und nicht zu früh wieder hinaus, aufs Feld oder zu anderen Arbeiten mussten. Sie blieben unverfügbar, mussten auch ihr Kind nicht sofort teilen und loslassen, waren dem Alltag noch vorenthalten. Was für ein schöner Brauch!

 

Nun – nach 40 Tagen - beginnt also auch für Maria und Jesus das normale Leben. Maria geht mit Josef und ihrem Kind wieder unter Menschen, in den Tempel  und stellt Jesus der Welt vor. Als Maria und Josef mit dem Kind im Tempel sind, ist dort auch ein alter Mann,  er heißt Simeon und  es heißt, er sei Gott besonders nah. Als er Jesus sieht, nimmt er ihn spontan auf den Arm und  singt: „Meine Augen, Gott, haben deinen Heiland gesehen , das Heil, das Licht...“

Maria und Josef, wird berichtet, haben  sich gewundert – und leicht war es Maria vielleicht auch nicht, das Kind die Armen eines Fremden zu geben. Und dann ist da noch die Prophetin Hanna, sie ist ebenfalls sehr glücklich über  das Kind. Fremde Menschen erkennen in dem kleinen Wesen auf Marias Arm ihr großes Glück.

 

Die Geschichten nach Weihnachten erzählen alle davon, dass in Jesus ein besonderer Mensch an unserem Leben teilnimmt: der Wasser in Wein verwandeln kann und – viel wichtiger – dem Heilung und Heil möglich ist. Maria lernt, ihr Kind loszulassen - mehr noch als jede Mutter und jeder Vater es muss. Maria weiß, dass ihr Kind - ihr Glück - das Glück der Welt ist. Jetzt schon, nach 40 Tagen,  richtet sich der Blick auf das, was aus dem Kind einmal sein wird - der Heiland, Retter der Welt.

 

Vielleicht haben sich die Menschen der Weihnachtsgeschichte – Hirten und Weise – nach der Rückkehr in Ihr Leben gefragt, wo die erwartete und versprochene Veränderung  geblieben ist: „Was soll ich weiter fragen? Ich habe manches mitgemacht – wem trau ich mehr: der einen Nacht oder den vielen Tagen?“ (eg 548).

Die Frage nach dem Glück, dem Wunsch nach Heilung, nach Nähe und Beziehung, nach dem Abwenden von Einsamkeit bleibt – nach Weihnachten.

 

Maria fragt wenig in den Geschichten, die wir kennen. Sie bewahrt die Worte der Hirten im Herzen. Sie vertraut auf das Versprochene, auch jetzt, wo sie mit Jesus auf dem Arm im Tempel steht. Sie vertraut darauf, dass Gott  ihrem Kind und ihr nah ist und dass sie Jesus nicht bei sich festhalten muss.

Loslassen hat viel mit Vertrauen zu tun, ohne Vertrauen geht es nicht.

 

Siegmund Freud weiß nach all seinen Forschungen, wie wichtig gutes, vertrauensvolles Loslassen von der Mutter für die gesunde Entwicklung des Kindes ist.

Ich mag diese Geschichte aus einem seiner Lehrbücher: „Mutter“, rief das Kind in seinem Zimmer, „sprich mit mir, ich fürchte mich, weil es so dunkel ist.“ Die Mutter rief zurück: „Was hast du denn davon? Du siehst mich doch gar nicht.“ „Das macht nichts“, antwortete das Kind, „wenn du mit mir sprichst, dann wird es licht.“

 

Menschenkinder brauchen Urvertrauen:  meine Mutter ist nebenan, und auch wenn ich sie nicht sehe, sie ist da.

Gott, den wir mit Jesus Vater nennen und der uns Mutter ist, ist da, auch wenn wir nicht sehen.

Wir können vertrauen, Gott ist nebenan

 

Ich bewundere Maria – vielleicht besonders für ihr Loslassen. Sie wusste um das besondere Glück ihres Kindes, auch jetzt, wo sie mit ihm im Tempel steht.

Sie hat Gott vertraut mit all ihren Wünschen, Sehnsüchten und Hoffnungen –

Darin ist sie mir Vorbild.

 

Am 2. Februar oder am Sonntag davor entzünde ich eine Kerze, so wie es in manchen katholischen oder evangelisch-lutherischen Gemeinden auch in diesem Jahr geschieht. Ich erinnere mich mit der Kerze noch einmal an alle meine Wünsche, Gebete und Sehnsüchte  zu Weihnachten.

Und dann – puste ich die Kerze aus und lasse sie los.

Im Vertrauen darauf, dass Gott nebenan ist und ich nicht allein bin.

Amen.

Musikalisches Zwischenspiel

Forest Lullaby - R. Quilter

Interpretin: Dr. Birgit Kordt

Fürbitten

Christus, unser Eckstein.
Du bist am Tag deiner Darstellung im Tempel erkannt worden als ein Zeichen der Hoffnung für die Welt, aber auch als Stein des Anstoßes.
Gib, dass wir uns in deinen Dienst stellen, und teilhaben an deiner Sendung, damit sich das Licht der Wahrheit ausbreite und alles Dunkel der Welt überwinde.

Wir bitten für die, denen wir in Liebe und Achtung verbunden sind,
und für die, denen wir lieber ausweichen.

Wir bitten für Junge um Weisheit und für Alte um Gelassenheit.

Wir bitten für die, die politisch entscheiden und für die, die diese Entscheidungen leben müssen.

Für die Forschenden, Heilenden und Pflegenden, dass sie deine Kraft spüren.

Wir bitten für die, die Applaus von Balkonen bekamen aber weiterhin unter geringer Bezahlung und schlechten Arbeitsbedingungen leiden.

Hilf, dass wir Christinnen und Christen etwas darstellen für eine neue Welt,  für ein Leben in Zuversicht,  Freude und Dankbarkeit, für eine bewohnbare Erde.

Unter deinem Segen lass uns leben alle Tage.

Amen.

Vater Unser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.

Amen.

Musik zum Ausgang

Adagio für Trompete und Klavier - G.Ph. Telemann

Trompete: Victoria Kordt

Piano: Dr. Birgit Kordt


Lied: Morgenlicht leuchtet

Morgenlicht leuchtet (Morning has broken)

Interpretin: Dr. Birgit Kordt

Liedtext - EG 455: Morgenlicht leuchtet

1. Morgenlicht leuchtet, rein wie am Anfang.
Frühlied der Amsel, Schöpferlob klingt.
Dank für die Lieder, Dank für den Morgen,
Dank für das Wort, dem beides entspringt.

2. Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet.
So lag auf erstem Gras erster Tau.
Dank für die Spuren Gottes im Garten,
grünende Frische, vollkommnes Blau.

3. Mein ist die Sonne, mein ist der Morgen,
Glanz, der zu mir aus Edena aufbricht!
Dank überschwänglich, Dank Gott am Morgen!
Wiedererschaffen grüßt uns sein Licht.


Lied: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht [EG 591]

Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht

Trompete: Victoria Kordt

Piano: Dr. Birgit Kordt

Liedtext - EG 591: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht

Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht;
es hat Hoffnung und Zukunft gebracht;
es gibt Trost, es gibt Halt in Bedrängnis, Not und Ängsten,
ist wie ein Stern in der Dunkelheit.


Lied: Mache dich auf und werde licht

Mache dich auf und werde licht

Trompete: Victoria Kordt

Piano: Dr. Birgit Kordt

Liedtext EG 537: Mache dich auf und werde licht

Mache dich auf und werde licht!
Mache dich auf und werde licht!
Mache dich auf und werde licht;
denn dein Licht kommt.