Willkommen!

Online-Andacht Jubilate 03.05.2020

mit Matthias Mladek

Musik zu Beginn: "Let All Things Now Living" Musik zum Ausgang: "Christ is Made the Sure Foundation"

Piano: Dr. Birgit Kordt

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Mit dem Wochenspruch aus 1. Korinther 5 grüße ich Sie herzlich zum Gottesdienst am Sonntag Jubilate.

Jauchzet, jubelt ruft uns der Name dieses Sonntages uns zu. Stimmt ein, voll österlicher Freude. Wie die Natur draußen zu neuem Leben erwacht, so soll auch unser Leben in neuer Fröhlichkeit erblühen.

Und das wir uns nun langsam, und in kleinen Schritten, einem Leben zuwenden können, das Stück für Stück wieder etwas „normaler“ zu werden scheint, dass wir bald sogar wieder gemeinsam in unseren Kirchen Gottesdienst feiern können, das lässt mich, das lässt uns jauchzen...

Bis dahin freue ich mich umso mehr, über jede und jeden von uns, die diesen Gottesdienst vereint in Christus bei sich daheim mitfeiert.

Und es tut mir gut eines zu wissen. Heute am Sonntag Jubilate denken ganz, ganz viele Menschen in unserer indonesischen Pertnerkirche, der Christlich-Protestantischen-Simalungun-Batakkirche, der GKPS an uns. In der gesamten GKPS wird heute Partnerschaftssonntag gefeiert und die Menschen denken im Gebet besonders an uns.

Und es tut gut, wenn wir uns bewusst machen, dass auch diese Form des Gottesdienstes, den wir zuhause am Computer oder Handy feiern, in Gottes Namen geschieht. Und so lade ich Sie ein, eine Kerze anzuzünden und dabei das Eingangsvotum mit mir zu sprechen:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,

der Himmel und Erde gemacht hat.

Wir beten mit Worten aus Psalm 66:

Jauchzet Gott, alle Lande!
Lobsinget zur Ehre seines Namens; rühmet ihn herrlich!

     Sprecht zu Gott: Wie wunderbar sind deine Werke!
     Deine Feinde müssen sich beugen vor deiner großen Macht.

Alles Land bete dich an und lobsinge dir,
lobsinge deinem Namen.

     Kommt her und sehet an die Werke Gottes,
     der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern.

Er verwandelte das Meer in trockenes Land,
sie konnten zu Fuß durch den Strom gehen.
Darum freuen wir uns seiner.

     Er herrscht mit seiner Gewalt ewiglich,
     seine Augen schauen auf die Völker.
     Die Abtrünnigen können sich nicht erheben.

Lobet, ihr Völker, unsern Gott,
laßt seinen Ruhm weit erschallen,

     der unsre Seelen am Leben erhält
     und lässt unsre Füße nicht gleiten.

Amen.

Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

Tagesgebet

Lasst uns beten:

Schöpfer Gott,
aus dem, was tot war, bricht das Leben,
Neugeburt, wie du es willst.

Alles kommt aus dir.
Die Bäume und das helle Gras,
der Regen, Dunst im Sonnenlicht,
die Vögel künden von dir:
Alles wird neu.

Doch wir stehen vor dir, mit unseren brüchigen Stimmen,
versammelt zum Lob, und doch verunsichert,
Voller Sehnsucht und doch mit unseren suchenden Worten:

Schenk uns deinen Geist, der für uns spricht und in uns wirkt
und singt mit allem, was lebt.

Amen.

Lied: "Wir wollen alle fröhlich sein" [EG 100]

Predigt zu: Johannes 15, 1-8

Gnade sei mit Euch und Friede von dem, der da ist, der da war und der da kommt. Amen

Liebe Gemeinde,
es war der Tag, bevor Jesus verhaftet wurde. Er war mit seinen Jüngern zusammen, es war wie eine große Abschiedsfeier. Sie feierten das Abendmahl.

Jesus wusste, dass sie das letzte Mal so zusammen sitzen würden. Deshalb wollte er ihnen noch viele wichtige Dinge sagen. Eines davon wollen wir uns heute anschauen.

Es ist ein Gleichnis, eines jener Beispiele, jener Bilder, wie Jesus sie oft wählte, um seinen Jüngern, um uns komplizierte Dinge verständlich zu machen...

Diesmal erzählte Jesus von einem Weinstock.

Ein Weinstock ist die Pflanze, an der letztendlich die Weintrauben wachsen. Der Weinstock hat einen dicken Stamm, fast wie ein kleiner Baum. Von dort aus wachsen zu beiden Seiten die Reben, die Seitenäste.

Und an den Reben hängen die Weintrauben mit vielen Weinbeeren daran.

In Israel hatten viele Menschen einen Weinberg, wo viele Weinstöcke wuchsen. Der Weingärtner kümmerte sich dann um die Pflanzen. Reben, an denen keine Trauben wuchsen, musste er raus schneiden, damit die anderen genug Platz und genug Kraft zum Wachsen hatten. Blätter mussten aufgesammelt werden. Die Reben mussten hochgebunden werden, damit sie genug Sonne bekamen. Es gab das ganze Jahr über viel Arbeit im Weinberg, bis schließlich die Weintrauben geerntet werden konnten. Für die Menschen in Jesu Umfeld also ein bekanntes und vertrautes Bild. Anders vielleicht, als für einige von uns.

Wir hören nun den Predigttext aus dem Johannesevangelium, Kapitel 15, die Verse 1-8:

1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner.  2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe.  3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.

4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt.

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. 7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.

8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.

Amen

Liebe Gemeinde,

wollen wir die einzelnen Teile dieses Gleichnisses einmal genauer betrachten und aufdröseln....

  • Weingärtner
  • Weinstock
  • Reben
  • und Trauben

Das sind die vier Begriffe, die uns begegnen...

Gott ist der Weingärtner:  Er kümmert sich um den Weinstock und um die Reben. Er sorgt dafür, dass gute Frucht wachsen kann.

Jesus selbst ist der Weinstock: Er ist der Stamm, an dem alles andere wachsen kann.

Wir Christinnen und Christen sind die Reben: Durch unsere Taufe, durch unser „Ja“ zu Jesus, sind wir mit dem Weinstock fest verbunden...

Und schließlich die Trauben: Sie sind die Früchte, die an den Reben wachsen.

Wir sollen in unserem Leben auch Frucht bringen, das heißt gute Taten tun und so leben, wie es Gott gefällt.
"In eurem Leben sollen Früchte wachsen", erklärte Jesus seinen Jüngern. "Man soll an den Früchten in eurem Leben, an euren guten Taten, erkennen, dass ihr meine Jünger seid."...

An meinen Früchten, an unseren Früchten? Erkennen, dass wir Jünger Jesu sind?  Wie kann das gehen?  Wie soll mir das gelingen?  Kann ich das überhaupt? Überfordert uns das nicht?

Viele Fragen schießen mir durch den Kopf. Groß kommt mir diese Aufgabe vor, und schwer.

Auch die Jünger, die mit Jesu am Tisch sitzen, stellen sich genau diese Fragen.

Und Jesus erklärt es Ihnen: "Wie kann eine Rebe machen, dass Trauben an ihr wachsen? Gar nicht. Die Rebe kann das nicht. Sie kann keine Nährstoffe aus dem Boden holen, die sie braucht. Wenn eine Rebe irgendwo alleine ist, dann werden an ihr keine Trauben wachsen. Die Rebe muss am Weinstock bleiben. Durch den Weinstock fließt der Saft zu der Rebe. Dadurch bekommt sie Nahrung und es wachsen die Trauben dann von ganz allein...

"Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. (Joh 15,5)"

Das Wichtigste, was eine Rebe tun muss, ist, am Weinstock zu bleiben. Und das Wichtigste, was ein Christ tun muss? Nah bei Jesus bleiben.

Das bedeutet, dass wir stets versuchen, in einer engen Beziehung zu Jesus zu leben. Wir können nah bei Jesus bleiben, wenn wir Zeit mit ihm verbringen. In Beziehung leben, bei einander bleiben, was das bedeutet, merken wir oft erst dann, wenn wir die Nähe nicht spüren.

Was einem der Partner, die Partnerin bedeutet, bedeutet hat...  oft wird es erst nach einer Trennung wirklich bewusst.

Oft ist es dann zu spät, die Verbindung ist gekappt, ein Band ist zerrissen.

Streit und Enttäuschung, das lässt sich oft nicht kitten. Da versagen wir Menschen, da versagt unser menschliches Verzeihen-Können. Da können wir nicht so für die Verbindung kämpfen, wie der Weinstock um seine Reben kämpft. 

Jesus der Weinstock, er trägt unser Leben ... Gott, der Weingärtner, er schafft die Bedingungen, dass wir Leben können.   

Und davon bin ich überzeugt: Gerade in den letzten Wochen hat Jesus mich so sehr getragen, uns getragen. Gerade in den letzten Wochen, hat Gott so viel möglich gemacht, dass Leben trotzdem gelingen kann.

"Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. (Joh 15,5)"  

Der bringt viel Frucht ... 
Mit wie viel Ideenreichtum haben Christinnen und Christen in den letzten Wochen auf unterschiedliche Weise Gottesdienst gefeiert?  Online-Gottesdienste per Video oder Audio, Andachtsbriefe, Predigt-Anrufbeantworter - um nur einige der neuen Formen zu nennen.  Wie viele Stunden beispielsweise hat Markus Wessel damit zugebracht, unsere Gottesdienste auf die Internetseiten hier in der Auferstehungskirchengemeinde, aber auch in der Paulusgemeinde zu bringen?  Ganz zu schweigen von den Menschen, die diese Gottesdienste vorbereitet und liebevoll gestaltet haben, oftmals ohne zu wissen: nimmt das überhaupt jemand wahr?

Der bringt viel Frucht ...
Dass sich Menschen füreinander einsetzen, dass Kittel gesammelt und genäht werden, um die Engpässe in Seniorenheimen zu überbrücken. Dass Menschen aus dem Kirchenkreis mehr als 1500 Mund-Nasen-Schutzmasken genäht und unter anderem der Feuerwehr und der Freiwilligen-Zentrale übergeben haben. Dass Nachbarn plötzlich wieder aufeinander achten, über Zäune und Hecken ins Gespräch kommen.  23 Jahre als Zugezogener kannte ich weniger Nachbarn, als ich in den letzten paar Wochen kennen gelernt habe.

Der bringt viel Frucht ...  
Wir Christinnen und Christen, unsere Kirche steht für viele gute Früchte.  Was unsere Kirche, was Kirchen weltweit an diakonischen Aufgaben bewältigen, kann sich sehen lassen:  Der gesamte Pflegebereich, die Kinderbetreuung ...   Ohne das Engagement der Kirchen, nicht denkbar.  Wie gut, wenn wir uns das immer wieder bewusst machen können, ohne das Wesentliche aus dem Blick zu verlieren:

„Denn ohne mich könnt ihr nichts tun“  Bei all unserm Tun, bei allem kirchlichen Engagement, und in aller Not und Sorge gilt: Christus spricht: "Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben."  

Amen

Und der der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere menschliche Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Sinne, in Jesus Christus, unserem Bruder. Amen

Lied: Du bist der Weg

Musik zu "Du bist" aus "Begegnungen" von Johannes Nitsch und Christoph Zehendner. - Vocals: M. Wessel

Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Wer dir Vertrauen schenkt, für den bist du das Licht.
Du willst ihn leiten und ihm wahres Leben geben,
ewiges Leben, wie dein Wort es verspricht.
(Johannes 14,6; 8,12)

1. Das Brot bist du für den, der Lebenshunger hat.
Und wenn er zu dir kommt, machst du ihn wirklich satt.
(Johannes 6,35)

Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Wer dir Vertrauen schenkt, für den bist du das Licht.
Du willst ihn leiten und ihm wahres Leben geben,
ewiges Leben, wie dein Wort es verspricht.

2. Die Tür bist du für den, der an sich selbst verzagt.
Du machst ihn frei, wenn er ein Leben mit dir wagt.
(Johannes 10,9)

  • Zwischenspiel

3. Der Hirte bist du dem, den Lebensangst verwirrt,
begleitest ihn nach Haus, daß er sich nicht verirrt.
(Johannes 10,11.14)

Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Wer dir Vertrauen schenkt, für den bist du das Licht.
Du willst ihn leiten und ihm wahres Leben geben,
ewiges Leben, wie dein Wort es verspricht.

4. Der Weinstock bist du dem, der Kraft zum Leben sucht.
Wenn er ganz bei dir bleibt, dann bringt er gute Frucht.
(Johannes 15,5)

Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Wer dir Vertrauen schenkt, für den bist du das Licht.
Du willst ihn leiten und ihm wahres Leben geben,
ewiges Leben, wie dein Wort es verspricht.

Text: Christoph Zehendner 1991, Melodie: Johannes Nitsch 1991

Fürbittengebet

Ja Gott,
voller Sehnsucht warten wir darauf,
wieder in räumlicher Gemeinschaft Gottesdienst feiern zu können.
Trotzdem sind wir unendlich glücklich und dankbar,
heute online gemeinsam Gottesdienst feiern zu können,
verbunden auch
mit Christinnen und Christen in unserer indonesischen Partnerkirche.
Wir sind froh, dass Du uns im Glauben stärkst.

Und doch wollen und können wir nicht vergessen,
wie viele Sorge und Leid sich in den letzten Monaten
bei uns und den Menschen weltweit breit gemacht hat.
Wie viele Menschen die Hoffnung verloren haben
und die liebgewordene Freiheit,
ihr Leben fröhlich zu gestalten.

Ihnen allen gilt unser Gebet.

Ja Gott,
wir denken vor dir,
an die Verzagten, die an der Situation zerbrechen,
die Uneinsichtigen, die wider besseres Wissen handeln,
sich und andere gefährden.
Die Ärzte und Pflegenden, die bis an ihre Grenzen gehen,
und oft auch weit darüber hinaus.

Ihnen allen gilt unser Gebet.

Ja Gott,
wir sind mit unseren Gedanken auf den Intensivstationen, in den Pflegeheimen,
bei den unvorstellbar vielen Menschen,
die trauern müssen.
Uns wollen die grässlichen Bilder von Massengräbern
nicht aus dem Kopf, aus dem Herzen verschwinden,
Gott, nur Du kannst uns Quelle der Kraft sein,
nur Du kannst Quelle des Trostes sein.

Wir flehen zu Dir mit unserem Gebet.

Ja Gott, wer, wenn nicht Du.

Und alles was uns sonst noch bewegt,
bringen wir vor Dich,
mit den Worten, die Dein Sohn,
unser Bruder uns zu beten gelehrt hat:

Vater unser im Himmel.

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Sendung und Segen

Geh unter der Gnade,
geh mit Gottes Segen,
geh in seinem Frieden,
was auch immer du tust.
Geh unter der Gnade,
hör auf Gottes Worte,
bleib in seiner Nähe,
ob du wachst oder ruhst.

 

Gott segne dich und behüte dich,

Gott lasse leuchten sein Angesicht über dir
und sei dir gnädig.

Gott erhebe sein Angesicht auf dich
und schenke dir Frieden

Amen


"Wir wollen alle fröhlich sein" [EG 100]

1. Wir wollen alle fröhlich sein
in dieser österlichen Zeit;
denn unser Heil hat Gott bereit'.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

2. Es ist erstanden Jesus Christ,
der an dem Kreuz gestorben ist,
dem sei Lob, Ehr zu aller Frist.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

3. Er hat zerstört der Höllen Pfort,
die Seinen all herausgeführt
und uns erlöst vom ewgen Tod.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

4. Es singt der ganze Erdenkreis
dem Gottessohne Lob und Preis,
der uns erkauft das Paradeis.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

5. Des freu sich alle Christenheit
und lobe die Dreifaltigkeit
von nun an bis in Ewigkeit.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Lied: "Du bist der Weg"

Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Wer dir Vertrauen schenkt, für den bist du das Licht.
Du willst ihn leiten und ihm wahres Leben geben,
ewiges Leben, wie dein Wort es verspricht.
(Johannes 14,6; 8,12)

1. Das Brot bist du für den, der Lebenshunger hat.
Und wenn er zu dir kommt, machst du ihn wirklich satt.
(Johannes 6,35)

Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Wer dir Vertrauen schenkt, für den bist du das Licht.
Du willst ihn leiten und ihm wahres Leben geben,
ewiges Leben, wie dein Wort es verspricht.

2. Die Tür bist du für den, der an sich selbst verzagt.
Du machst ihn frei, wenn er ein Leben mit dir wagt.
(Johannes 10,9)

  • Zwischenspiel

3. Der Hirte bist du dem, den Lebensangst verwirrt,
begleitest ihn nach Haus, daß er sich nicht verirrt.
(Johannes 10,11.14)

Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Wer dir Vertrauen schenkt, für den bist du das Licht.
Du willst ihn leiten und ihm wahres Leben geben,
ewiges Leben, wie dein Wort es verspricht.

4. Der Weinstock bist du dem, der Kraft zum Leben sucht.
Wenn er ganz bei dir bleibt, dann bringt er gute Frucht.
(Johannes 15,5)

Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Wer dir Vertrauen schenkt, für den bist du das Licht.
Du willst ihn leiten und ihm wahres Leben geben,
ewiges Leben, wie dein Wort es verspricht.

Text: Christoph Zehendner 1991, Melodie: Johannes Nitsch 1991