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Sonntag, 31. Mai 2020 - Pfingsten

Musik zum Anfang

J. C. H. Ringk - Allein Gott in der Höh sei Ehr

Orgel: Dr. Birgit Kordt

Eröffnung

Wir öffnen unsere Herzen und Sinne und feiern Pfingsten.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, dem Atem Gottes, der uns lebendig macht.
Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen.

Psalm 118, 14-29

Groß ist unsere Freude über diesen Tag,
den du machst.
Fröhlich sollen unsere Musik klingen.
Du bist die schöpferische Kraft aller Tage.
Lass uns das nicht vergessen,
wenn Tage kommen,
wo wir uns
von allen guten Geistern verlassen fühlen.

Groß wird unsere Freude sein,
wenn deine Hilfe uns erreicht.
Wenn uns gelingt,
was wir in deinem Namen begonnen haben.
Wenn dein Geist in deinem Namen
unserer Schwachheit aufhilft,
unsere trüben Tage erleuchtet,
unsere dunklen Stunden erhellt,
dann - dann beginnt das Fest,
nach dem wir uns sehnen.
Dann werden wir dir danken
und dich preisen;
denn deine Freundlichkeit
hat sich uns mitgeteilt.

Gestärkt hat dein Geist unser Vertrauen,
dass deine Güte bleibt
heute und morgen und immer.

Amen.

Paulus fragt:

Wißt ihr nicht,
daß ihr Gottes Tempel seid
und Gottes Geist in euch wohnt?

Gloria

Gottes Geist ist in uns.
Gottes Geist ist um uns.
Wie Sonnenstrahlen, die uns wärmen,
wie Licht, das dunkle Zimmer erhellt,
wie starke Arme, in die wir uns bergen,
wie ein Netz, in das wir uns fallen lassen.

Darum:
Ehre sei Gott in der Höhe
und auf Erden Fried.
Den Menschen Wohlgefallen.

Wir beten:

Christus,
unablässig suchst du alle,
die nach dir suchen
und die sich fern von dir glauben.

Mach uns bereit,
dir unsere Angst und unser Hoffen
in die Hände zu legen,
unser Fragen und auch unser Glauben.

Während wir dich noch suchen, hast du uns schon gefunden.

So arm unser Gebet auch sein mag:
Du hörst uns zu,
weit mehr, als wir es erahnen und glauben können.

Dein heiliger Geist leite und begleite uns.

(Gebet nach Taize)

Lied: Nun danket alle Gott

1. Nun danket alle Gott, mit Herzen, Mund und Händen,
die Liebe, die sich gibt, beschenkt an allen Enden,
die zärtlich uns umhüllt, uns birgt in ihrem Schoß,
wenn uns so elend ist, so weh und heimatlos.

2. O Gott, mein großes Glück, dein Lieben hat kein Ende.
Du hältst mich nicht zurück, wenn ich mich von dir wende.
Doch wenn ich ausgebrannt, verzweifelt schrei nach dir,
kommst du mir nachgerannt und heilst die Wunden mir.

3. Mein Gott, ich freu mich so, wenn ich dich bei mir spüre.
Und werde nicht mehr froh, dann, wenn ich dich verliere.
Bleib bei mir wertes Licht, lass lachen meinen Mund,
erhelle mein Gesicht und küss mein Herz gesund.

Text: Gerhard Schöne

Evangelium (Joh. 14, 15-19 + 23b-27)

15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.

16 Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit:

17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

18 Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.

19 Es ist noch eine kleine Zeit, dann sieht die Welt mich nicht mehr. Ihr aber seht mich, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben.

23b ... Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.

24 Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.

25 Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin.

26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

27 Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

Nizänisches Glaubensbekenntnis

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater,
den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott,
Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserm Heil ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, christliche und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.

Amen.

Predigt

Katrin Hirschberg-Sonnemann

Gnade sei mit Euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt. Amen.

„Guten Morgen mein Schatz!
Aufstehen, es ist Dein Geburtstag heute!“

Der kleine Junge guckt vorsichtig aus der Bettdecke hervor. Eigentlich ist er schon wach, ein bisschen länger schon, aber hat gewartet bis sie kommen mit der Kerze in der Hand und viel Glück und viel Segen singen. Wie sonst auch. Gestern Abend hatte er seine Mutter noch ängstlich gefragt: „Singt ihr denn auch obwohl Corona ist?“

Geburtstag feiern in Corona-Zeiten. Keine großen Geburtstags – Partys mit vielen, kein Tanzen bis spät in die Nacht bei den Großen, keine Kindergeburtstage mit Spielen eng beieinander bei den Kleinen.

„Aber ihr seid doch da und Geschenke gibt es auch?“ hatte er in den Tagen davor gefragt. Und nach einem Kuchen mit Kerzen – nun pustet der kleine Junge glücklich alle sieben Kerzen aus. „Was hast Du Dir denn gewünscht für das neue Lebensjahr?“ „ Das verrate ich nicht“, sagt er.

„Guten Morgen mein Schatz!
Aufstehen, es ist Dein Geburtstag heute – liebe Kirche!“

Pfingsten in Corona Zeiten. Geburtstag feiern mit wenigen und trotzdem weltweit. Große Geburtstagspartys haben wir Christinnen und Christen in Deutschland schon lange nicht mehr oder sehr selten gefeiert – Pfingsten ist Geburtstag der Kirche für Eingeweihte geworden und alle anderen freuen sich über freie Tage zum Wegfahren – dieses Jahr besonders. Ich erinnere mich trotzdem an schöne Pfingstgottesdienste, Nacht der Kirchen mit besonderem Licht, Kirchenkino oder doch Musik und Tanz – auf jeden Fall Singen! „Singt ihr denn auch, wenn Corona ist?“ Geburtstag feiern in Corona Zeiten: liebe Kirche, ohne Singen aber die Kerzen brennen. Fast 2000 müssten es sein für so viele Lebensjahre. Und wir fragen beim Auspusten: „Was hast Du dir denn gewünscht für Dein neues Jahr?“

Text: Apg 2,1 -18 nach: Lesungen in gerechter Sprache

Und als der 50. Tag, der Tag des Torafestes, gekommen war, waren alle zusammen an demselben Ort. Und plötzlich erfüllte vom Himmel her ein Brausen wie das eines starken Windes, der daherfährt, das ganze Haus, in dem sie zusammen saßen.

Und plötzlich erkannten sie feuerähnliche Zungen, die sich auf sie verteilten. Sie setzten sich auf sie und alle wurden von der heiligen Geistkraft erfüllt und begannen, anders als gewohnt von der Geistkraft bewegt, freimütig zu sprechen.

In Jerusalem gab es jüdische Menschen, fromme Leute aus jedem Volk unter dem Himmel. Als nun dieses Rufen laut wurde, kam eine aufgeregte Menge zusammen, denn alle hörten sie in ihrer eigenen Muttersprache reden. Sie konnten es nicht fassen und wunderten sich und sagten: „Seht euch das an! Sind nicht alle diese, die reden, aus Galiläa? Und wieso hören wir sie alle in unserer eigenen Muttersprache? Wir sind Jüdinnen und Juden und solche, die zum Judentum gekommen sind, Menschen aus Parthien, Medien und Elam, wohnen in Mesopotanien, Judäa und Kappadokien, Pontus und der römischen Provinz Asien, in Phrygien und Pamphylien, Ägypthen und dem Gebiet Lybiens bei Zyrene, und wir sind auch Menschen aus Rom, die sich hier als Fremde aufhalten, Menschen aus Kreta und Arabien - wir hören sie in unseren Sprachen von den großen Taten Gottes reden.“ Und sie waren aufgeregt und unsicher und fragten einander: „Was soll das bedeuten“ Andere aber spotteten und sagten: „Sie sind voll des süßen Weines!“

Als Petrus dann mit den Elfen auftrat, begann er begeistert zu ihnen zu sprechen: “Jüdinnen und Juden und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch bekannt gemacht, und hört meine Worte! Diese sind nicht betrunken, wie ihr meint- es ist ja erst 9 Uhr -, sondern nun geschieht das, was durch den Propheten Joel angekündigt worden ist:

Es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott: Ich werde meine Geistkraft auf alle Lebenden ausgießen, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Jugendlichen werden Visionen haben und eure alten Menschen werden in Träumen Offenbarungen haben, auch auf versklavte Menschen werde ich in jenen Tagen meine Geistkraft ausgießen, und sie werden weissagen.“

Träume und Weissagungen -

Am Beginn des Lebens der Kirche stehen Träume und Weissagungen. Wir wissen alle seit den vergangenen Wochen, was systemrelevante Berufe sind. An Pfingsten ist die Frage: Was ist Geist-Relevant in unseren Kirchen? Was sind die Geschenke des Geistes an diesem Geburtstag? Von Träumen und Visionen als Geburtstagsgeschenken spricht Petrus und erinnert an alte prophetische Weissagungen.

Ich sehe Petrus am Fest Schawuot, 50 Tage nach Passa, für uns 50 Tage nach Ostern. Ein fröhliches Fest, immer schon- mit vielen Menschen, Tanz, Musik, gutem Essen. Bis heute bedanken sich Menschen jüdischen Glaubens an Schawuot bei Gott für alles, was gut war und lesen aus dem Buch Rut. Rut hatte– in Trauer und Verlust- den Wunsch für ihr neues Leben: „Wo Du hingehst will ich auch hingehen, Dein Volk ist mein Volk und Dein Gott ist mein Gott.“ Sie folgt ihrer Schwiegermutter nach Israel, findet Heimat, ein Zuhause wird als Mutter Teil jüdischer Geschichte. Einmal wirklich: Alles wird gut und viel Grund zu danken.

Für die Jünger sind das Buch Rut und Dank gerade weit weg. Draußen das Fest, drinnen Angst und Sorge um das eigene Leben. Lieber nichts verraten vom Jünger sein. Glaube in Bedrohungszeiten.

„Manchmal möchte ich mich nur noch in meinem Haus verstecken“- habe ich am Anfang der Corona- Pandemie gehört. Nun sind wir wieder lockerer, manche leicht und uneingeschränkt, andere etwas vorsichtiger.

Draußen vor dem Haus tobt das Leben, drinnen haben sie sich verkrochen. Und plötzlich: Inspiration! Gottes Geist kommt. Sozusagen von oben setzt er sich und sie auf und macht sie frei und mutig – so lesen wir in der Apostelgeschichte. Die Jünger sind wie neugeboren -deshalb Geburtstag! Der Glaube an Jesus wird in die Welt geboren, bleibt nicht verborgen bei Eingeweihten in einem Haus mit geschlossener Tür. Petrus reißt die Tür auf und stürmt nach draußen. Er erzählt begeistert allen vorm Haus, da wo das Leben ist. Und er sagt: „Nun geschieht das, was der Prophet angekündigt hat: Träume und Weissagungen.“ Geschenke des Heiligen Geistes.

Was hast Du Dir denn gewünscht für das neuen Lebensjahr?“ „ Das verrate ich nicht“, sagt der kleine Junge weise.

Weis –sagen, weise sagen. Ich wünsche mir oft Weisheit. Weise den richtigen Weg sehen, weise wissen, wann zu reden, wann zu schweigen ist wie der kleine Junge. Ich möchte es erleben wie die Jünger: Mich nicht länger ängstlich verbergen, sondern in Unsicherheit und Sorge getröstet werden, Gottes Geist spüren – hinausstürmen und von Jesus erzählen, von seinen Versprechen, seinen Geschenken: Er lässt uns nicht allein und hält damit sein Versprechen.

„Guten Morgen mein Schatz! Aufstehen, es ist Dein Geburtstag heute- was wünscht Du Dir liebe Kirche?“ Ich puste die Kerzen aus und träume

- von offenen Kirchentüren aus denen Menschen mit Kraft und Mut hinausgehen und anderen davon erzählen

- von Neugier und Interesse, wenn wir von Jesus hören und unterschiedlich von ihm sprechen

- von langen Abenden über den Geist und der Frage wie wir ihn spüren und was dann anders wird als gewohnt

- und von einer Kirche, die vielleicht irgendwann ihre Gebäude nicht mehr braucht weil sie überall zuhause ist ohne einen Extraraum.

Für mich ist der Heilige Geist spürbar, wenn wir unseren Träumen vertrauen, Weises-Sagen und freien Mut bekommen, vom Glauben vor den Türen zu erzählen. Das sind Geschenke des Geistes. Wenn wir miteinander getröstet werden und uns wieder aufsetzten können - nicht nur am Geburtstag.

Dann, so sagt es Hans-Dieter Hüsch, sind wir „vergnügt, erlöst, befreit. Gott nahm in seine Hände meine Zeit. Was macht dass ich so furchtlos bin an vielen dunklen Tagen? Es kommt ein Geist in meinen Sinn, will mich durchs Leben tragen.“

Amen.

Und der Geist Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Fürbittengebet

Gott –
sei bei den Menschen mit deiner Kraft und Nähe,
die sie jetzt besonders brauchen-
die Trauernden, Kranken, Sterbenden.

Stärke sie durch deinen Geist.

Wir bitten dich heute an Pfingsten
für deine weltweite Kirche.
Für alle, die sie mit Leben füllen und nicht nur Gebäude und Gewohntes in ihr sehen.
Die denken und planen und sich mühen, damit dein Glaube wachsen kann.
Dass sie bei allen Anstrengungen und Schwierigkeiten
sich anstecken lassen und Kraft finden
in deinem Feuer für alle Lebendige,
dass sie Freude und Hoffnung ausstrahlen können für unsere Welt.

Wir danken dir für die Zeit,
die Menschen als Presbyterinnen und Presbyter schenken-
begleite das neue Presbyterium mit Deinem Segen
und die Wege derer, die ihren Dienst beendet haben.

Gott, wir denken an unsere Gemeinde hier,
an die Menschen, die sich hier einsetzen:
Mit ihren Begabungen und Einfällen,
mit ihrer Zeit und Energie und auch mit finanziellen Mitteln,
die uns das Weiterleben als Gemeinde ermöglichen.

Und wir bitten Dich für uns:
daß uns dein Geist nicht ausgehe.

Wir beten auch für die,
die sich schwer tun mit unserer Art, Gemeinde zu sein,
dass wir einander nicht aufgeben und uns umeinander bemühen.

Schicke deinen Geist dorthin, wo Herzen verhärtet sind.
Wo Abstand nicht aus Sorge umeinander gehalten wird,
sondern weil wir uns fremd und gleichgültig geworden sind.
Wo uns andere nicht mehr erreichen
mit ihrer Fröhlichkeit oder ihrer Verzweiflung.

Lass deinen Geist,
deinen lebendigen Atem
spürbar bleiben in unserem Leben.

Amen.

Vater Unser

Vater unser im Himmel.

Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Sendung

„Tröste mich wieder mit deiner Hilfe

Und der freudige Geist erhalte mich.“

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir

und sei dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich

und gebe dir + Frieden

Amen.

Musik zum Ausgang

Dandrieu - Basse de Trompette

Orgel: Dr. Birgit Kordt

Lied: Nun danket alle Gott

1. Nun danket alle Gott, mit Herzen, Mund und Händen,
die Liebe, die sich gibt, beschenkt an allen Enden,
die zärtlich uns umhüllt, uns birgt in ihrem Schoß,
wenn uns so elend ist, so weh und heimatlos.

2. O Gott, mein großes Glück, dein Lieben hat kein Ende.
Du hältst mich nicht zurück, wenn ich mich von dir wende.
Doch wenn ich ausgebrannt, verzweifelt schrei nach dir,
kommst du mir nachgerannt und heilst die Wunden mir.

3. Mein Gott, ich freu mich so, wenn ich dich bei mir spüre.
Und werde nicht mehr froh, dann, wenn ich dich verliere.
Bleib bei mir wertes Licht, lass lachen meinen Mund,
erhelle mein Gesicht und küss mein Herz gesund.

Text: Gerhard Schöne