Willkommen!

Die Liebe ist geduldig. Gütig ist sie, die Liebe. Die Liebe ereifert sich nicht. Sie prahlt nichtund spielt sich nicht auf. Sie ist nicht taktlos. Sie sucht nicht den eigenen Vorteil. Sie ist nicht reizbar. Sie trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht. Aber sie freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Sie erträgt alles. Sie glaubt alles. Sie hofft alles. Sie hält allem stand.

Die Liebe hört niemals auf.

(aus dem ersten Brief des Paulus an die Korinther)

Präludium in C - A. Hesse

Orgel: Dr. Birgit Kordt

Eröffnung

P             Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Gemeinde:             Amen.

P             Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
Gemeinde:             der Himmel und Erde gemacht hat.

P             Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
               und die Liebe Gottes
               und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
               sei mit euch allen.

Gemeinde:             Und mit deinem Geist.

Eingangsgebet

Gott, du begleitest uns. Heute feiern wir Konfirmation. Die Konfirmand*innen bekommen heute deinen Segen. Einige sind sicher aufgeregt. Wir bitten dich, Gott. Lass uns spüren, dass Du da bist: Bestärke uns alle im Glauben an dich. 

Amen.

Psalm zur Konfirmation

Hör doch mal her-
Ich sage dir was:

         Konfi ist gut
         Und Kirche macht Spaß.

Mach doch mal mit,
dann wirst du schon sehn:

         Gemeinsam leben,
         ist wunderschön.

 

Sei doch mal cool
Und mach bei uns mit:

         Den Frieden proben,
         Schritt für Schritt.

Mach doch mal mit,
dann wirst du schon sehn:

         Gemeinsam träumen
         ist wunderschön.

 

Mach dich mal stark
Und setz dich mit ein:

         Die Welt verändern
         Das geht nicht allein.

Mach doch mal mit,
dann wirst Du schon sehn:

         Gemeinsam handeln
         ist wunderschön.

Mach doch mal mit
Dann wirst du schon sehn:

         Gemeinsam leben,
         ist wunderschön.

Komm doch mal her
und trau uns was zu:

         die Kirche sind wir,
         und die Kirche bist du!

 

Und wenn du dich fragst:
Wo ist dabei Gott?

         Gott ist der Weg
         aus dem alten Trott!

Komm doch mal mit,
dann wirst du schon sehen:

         Gemeinsam glauben
         ist wunderschön!

Lesung aus der Apostelgeschichte (Kap. 2 - nach Jörg Zink)

Daraufhin ließen sich taufen. die sich sein Wort zu Herzen nahmen. Was die Apostel  über Jesus Christus berichteten, hielt sie zusammen. Die Verantwortung, die einer fur den anderen empfand, das gemeinsame Mahl, das sie feierten, und das gemeinsame Gebet waren die verbindenden Kräfte. Um sie her bildete sich ein Ring staunender Menschen, während durch die Apostel Wunder und erregende Vorgange geschahen, an denen man merkte: Hier ist Gott am Werk.

Alle aber, die sich zu Christus zählten, fühlten sich einander zugehörig und legten all ihren Besitz zusammen. Sie verkauften ihr Hab und Gut und teilten den Erlös an alle aus, die eine Hilfe nötig hatten. Sie waren Tag für Tag oben im Tempel und feierten, sie hielten von Haus zu Haus das heilige Abendmahl. Wenn sie so gemeinsam aßen, taten sie es in ihrer einfachen Freude an Gott, sie priesen ihn, und das ganze Volk freute sich mit. Der Herr aber fügte täglich neue Menschen hinzu, die den Schritt wagten, in die Gemeinde einzutreten, und die das Heil und die Seligkeit fanden.

Predigt zu 1. Korinther 13

Pfarrerin Hirschberg-Sonnemann

Liebe Konfirmandinnen, liebe Konfirmanden,
„Warum ist es Euch wichtig konfirmiert zu werden?“, habe ich Euch am Beginn  unserer gemeinsamen Konfi-Zeit gefragt und die Antworten waren unterschiedlich.
„Ich will Pate werden.“, „Es ist ein schönes Fest.“, „Meine Eltern wollen das gerne.“, manche Antworten waren ehrlich: „Na ja es gibt halt Geld und Geschenke.“, andere etwas Pastorinnenkonformer „Weil ich an Jesus glauben will“.
Und es kam häufiger diese Antwort: „Weil ich kirchlich heiraten will“.

„Vor Gott zu sagen, dass man denjenigen für sein ganzes Leben lieben will, ist schon etwas ganz anderes“, sagte ein Brautpaar gestern noch.
Liebe ist Thema. Am Anfang unserer gemeinsamen Zeit noch nicht so, aber jetzt für Euch  immer mehr.
Unabhängig vom Alter -  jeder von uns hat zum Thema „Liebe“ etwas zu sagen; hat Erfahrungen – beglückende und schmerzhafte.

Und wir alle hier, ihr Hauptpersonen heute und wir, die mit Euch feiern, haben dies gemeinsam: den Wunsch geliebt zu werden.
Im wohl be-liebstesten Text der Bibel heißt es:

„Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.....“
Paulus hat das geschrieben im Korintherbrief und Luther hat es mit seinen Worten ausgedrückt. Fragt mal in Eurer Familie nach, im 1. Korintherbrief Kap. 13  sind beliebte Trausprüche. Heute lese ich den Anfang des 13. Kapitels in der Übersetzung der Volxbibel:

„Ohne Liebe geht gar nichts! Selbst wenn ich perfekt alle Sprachen, die es auf der Welt gibt, sprechen könnte, auch die Sprache der Engel, aber in all dem, was ich darin reden würde, wäre keine Liebe, dann wären meine Worte wie Müll, sie wären ohne Bedeutung, hohl und leer. Selbst wenn ich in einer Tour prophetische Worte von Gott bekommen würde, wenn er mir alle geheimen Fragen über die Welt beantwortet hätte  und ich so ein Vertrauen in  Gott haben würde, dass Berge auf mein Gebet hin verschwinden, aber ich würde all das ohne Liebe tun, dann wäre das immer noch nichts, es würde nichts bedeuten.“


Paulus spricht von Liebe aber es geht hier nicht oder nicht nur um Romantik. Bei Paulus geht es um  Liebe zu dem, was man tut ; bei Euch allen gibt es Dinge, die ihr besonders gern, mit „Liebe“ tut  - die laufen dann auch gut, und andere halt nicht.

Es geht um Liebe in unserem Verhalten, Liebe als Voraussetzung von allem. Paulus sagt: Du kannst noch so ein Held/ Heldin sein, in der Welt oder in der Kirche, tust du das ohne Liebe – also nur für Bewunderung, Anerkennung, für dich selbst  - dann lass es besser.

„Hast du nur ein Wort zu sagen
nur einen Gedanken,
dann lass es Liebe sein.  
Kannst du mir ein Bild beschreiben
mit deinen Farben, dann
lass es Liebe sein.
Liebe ist alles“


–    heißt es in einem Lied, der Popgruppe Rosenstolz, das schon einige Zeit zurück liegt.

Jesus sagt, und  das habt ihr gelernt: Alle Gebote sind in dem einen zusammengefasst: „Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen, ganzer Seele und all deiner Kraft.
Und: du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

Dreimal Liebe: Gott lieben, den Nächsten und sich selbst. Ich fange mit dem letzten an:

 

1. Sich selbst lieben

Das ist nicht immer leicht. Manchmal denken wir: Liebe kriegt man nur für Perfektion: Superstar, Topmodel s; Weltrekord-Sportler,besser als die anderen sein , herausstechen aus en andern. Wenn ich nur der/die  Beste, Coolste, Sportlichste,  Schönste, Dünnste bin, dann werde ich geliebt. Das ist nicht so. Ich werde dann vielleicht bewundert eine Zeit lang. Liebe ist etwas anders. Gott sagt, fang mit dir selbst an. Nicht: denk nur an dich. Gott sagt eher: fang mit dem liebevollen Blick bei dir selbst an.
Ich erinnere mich an einen Gottesdienst in einer anderen Stadt:  auf  dem Plakat stand:
Wir enthüllen das Modell eines besonders gelungenen Menschen. Als das Modell enthüllt wurde war  – dahinter ein Spiegel. Gott sagt, du bist nach meinem Ebenbild gemacht. So wie du bist, nicht in der retuschierten Version. So wie du bist, bist du liebenswert. Liebe braucht bei Gott keine Perfektion.

 

2. Den Nächsten lieben.

Wir haben Konfi immer mit „Stein und Blume“ begonnen. Ein Stein und eine Blume gingen herum, eines musste hochgezeigt werden;  Stein für „mir geht’s heute nicht gut“ Blume für „alles wunderbar“– wir wollten aufmerksam sein für die anderen, wissen wie es den andern geht. Liebevoll miteinander umgehen lernen. Wir lesen in anderen Gesichtern, wie es Ihnen geht und oft auch was sie denken über uns. Wie wir einander sehen. „Seinen Nächsten lieben“ heißt nicht: ihm oder ihr auf Instagram folgen, Tic Toc, Youtube oder per facebook befreundet sein. Das – sagt Jesus , könnt ihr machen – ist aber eigentlich was für die andern, das ist nämlich zu wenig.
Für Christinnen und Christen gilt die  härtere Aufgabe: Feinde lieben.
Das ist in den vergangenen fast zwei Jahren eurer Konfizeit nicht leichter geworden. Jeder in seiner Filterblase, und wenn jemand anderer Meinung ist, dann liebe ich den bestimmt nicht, eher werden Menschen in der  verletzt wenn sie auf die Maskenpflicht hinweisen, wird in der Klasse der oder die gemoppt und vielleicht machen wir mit, weil wir froh sind, wenn die anderen das nicht bei uns machen.
Ich weiß, „Feinde lieben“- dass klingt ohne jeden Realitätsbezug; aber wahrscheinlich ist es so, nur wenn wir das machen, wenigstens wir, nur so ändert sich die Welt. „Den Nächsten lieben“:  nicht nur nett sein zu denen, die uns passen, die uns ähnlich sind, wo das „lieben“ leicht ist. Sondern gerade zu den andern.

 

3. „Gott lieben“

Konfirmation kommt von confirmare, das heißt befestigen, festmachen.  Gott hat in Eurer Taufe seine Liebe  gezeigt und ihr macht diese Liebe heute von Eurer Seite aus fest!
Paulus erzählt im 1. Kor 13 davon, wie das geht, Gott zu lieben. Er sagt, das geht nicht ohne Fragezeichen. Das wisst ihr.  Warum passieren so viel schwere Dinge, warum gibt es Krankheit und Tod. Warum greift Gott nicht ein.

Paulus sagt, du kannst Gott lieben trotz und mit deinen Fragezeichen.  
Die Volxbibel übersetzt Kap. 13 so: „Aus jetziger Sicht  ist uns vieles noch unklar, wir verstehen Sachen nicht, fast wie im Nebel.  Aber irgendwann werden  wir Gott deutlich vor uns sehen und dann wird uns vieles klar werden. Was ich bis jetzt verstanden habe, ist unvollständig, dann werde ich aber den totalen Durchblick haben, so wie Gott jetzt schon über mich den totalen Durchblick hat.

„Hast du nur ein Wort zu sagen 

nur einen Gedanken,
dann 
lass es Liebe sein. 

Kannst du mir ein Bild beschreiben 

mit deinen Farben
dann 
lass es Liebe sein.
Liebe ist alles“


 oder – mit Paulus Worten:
„Alle Eure Dinge last in der Liebe geschehen.“

An meinem Schlüsselbund hängen die drei Symbole, von denen Paulus in diesem 13. Kapitel des Korintherbriefs spricht: das Herz für die Liebe, das Kreuz für die Hoffnung auf Jesus  und ein Anker. Der Anker ist das Zeichen des Glaubens. Wenn wir uns entscheiden zu glauben – und das tut ihr heute mit Eurem „Ja" , dann machen wir uns fest in Gottes Liebe, wir ankern.

Ein Mann, ein Philosoph, der nicht immer so viel Glück mit der menschlichen Liebe hatte, aber viel von der Liebe zu Gott wusste (Sören Kierkegaard), der sagt:
„Das mächtigste Wort (..)  ist das Wort des Liebenden: Ich bleibe.“

Ihr ankert  bei Gott, und Gott sagt: Ich bleibe bei euch.
„Nun aber bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung - die Liebe aber ist die größte unter ihnen.“
Amen.

Anker in der Zeit

Es gibt bedingungslose Liebe,
Die alles trägt und nie vergeht
Und unerschütterliche Hoffnung,
Die jeden Test der Zeit besteht.

Es gibt ein Licht, das uns den Weg weist,
Auch wenn wir jetzt nicht alles sehn.
Es gibt Gewissheit unsres Glaubens,
Auch wenn wir manches nicht verstehn.

Es gibt Versöhnung selbst für Feinde
Und echten Frieden nach dem Streit,
Vergebung für die schlimmsten Sünden,
Ein neuer Anfang jederzeit.

Es gibt ein ewges Reich des Friedens.
In unsrer Mitte lebt es schon:
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden
In Jesus Christus, Gottes Sohn.

Er ist das Zentrum der Geschichte,
Er ist der Anker in der Zeit.
Er ist der Ursprung allen Lebens
Und unser Ziel in Ewigkeit,
Und unser Ziel in Ewigkeit.

Es gibt die wunderbare Heilung,
Die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
Ewiges Leben nach dem Tod.

Es gibt Gerechtigkeit für alle,
Für unsre Treue ewgen Lohn.
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer
Mit Jesus Christus, Gottes Sohn.

Er ist das Zentrum der Geschichte,
Er ist der Anker in der Zeit.
Er ist der Ursprung allen Lebens
Und unser Ziel in Ewigkeit,
Und unser Ziel in Ewigkeit.

(von Albert Frey)

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christlicheA Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Konfirmationsfrage

„Wir haben gemeinsam unseren Glauben bekannt und nun frage ich Euch: Wollt ihr mit Jesus Christus als Eurem Herrn leben, im Glauben an ihn wachsen und als evangelische Christen ins seiner Gemeinde leben, so antwortet gemeinsam: Ja, mit Gottes Hilfe!“

Bitte um den Heiligen Geist und Gebet für die Konfirmandinnen und Konfirmanden

Wir beten:

Gott, diese Jugendlichen gehen nun ihren Weg ins Leben und werden erwachsen. Ihre Kindheit geht zu Ende. Wir danken dir, dass du sie hast wachsen lassen. Und wir bitten dich :

Lass deinen Segen auf ihnen ruhen. Dass zu jeder Zeit ihres Lebens dein guter Geist mit ihnen sein möge und sie nichts von dir trenne. Amen.

Segnung der Konfirmandinnen und Konfirmanden

Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist gebe dir  seine Gnade:

Schutz und Schirm vor allem Bösen,

Stärke und Hilfe zu allem Guten,

Fürchte dich nicht!

Der HERR ist mit dir.

Amen.

Abendmahl

Es ist schwer zu sagen, was Jesus bedeutet, es andern zu zeigen. Jesus selbst hat und Zeichen gegeben, die zeigen dass wir zu ihm gehören – die Taufe und ihre Bestätigung in der Konfirmation. Das Abendmahl aus Brot und Trauben wie damals als er mit seinen Freunden gegegessen hat. Wir sind seine Freunde.

Deshalb nahm unser Herr Jesus Christus, in der Nacht, da er verraten ward, das Brot, dankte, brach’s und gab  es seinen Jüngern und sprach: Nehmt hin und esst alle davon. Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird; solches tut zu meinem Gedächtnis.

Desgleichen nahm er auch den Kelch, Saft aus Trauben nach dem Abendmahl, dankte und gab ihnen den und sprach: Nehmt hin und trinkt alle daraus. Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Solches tut, sooft ihr’s trinkt zu meinem Gedächtnis.

Vater Unser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Fürbittengebet

Gott wir danken für vieles an diesem Tag, für die gemeinsame Konfi-Zeit, das Erlebte, den Gottesdienst heute, das erste Abendmahl seit langem.

Wir bitten dich für die Konfirmandinnen und Konfirmanden, die wir heute gesegnet haben,
dass sie gerade und aufrecht ihren Lebensweg gehen, dass sie dem Bösen widerstehen können, dass sie Menschen an ihrer Seite haben, die sie verstehen und ihnen beistehen und dass sie den Glauben an deine Kraft und Hilfe, Gott, nicht verlieren.

Wir bitten für die Zukunft vieler junger Menschen. Wir bitten dass Corona aufhört und wir Älteren einsehen dass es große Schritte zur Erhaltung des Klimas dieser Welt braucht. Um Hilfe und Begleitung auf dem Weg durch Schule und Ausbildung. Um Freundinnen und Freunde auf dem Lebensweg.

Wir bitten dich für alle Glücklichen und Sorglosen, dass sie ihr Licht weitergeben denen, die in Dunkelheit verharren.

Wir bitten für alle Ratlosen und Zweifelnden um deine Sicherheit und Nähe.

Du bist bei uns allen. Lass das heute und in Zukunft an uns spürbar werden.

Amen.

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir + Frieden.

Amen.

Segenslied: Irischer Reisesegen

1. Möge die Straße uns zusammenführen
und der Wind in deinem Rücken sein;
sanft falle Regen auf deine Felder
und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

Refrain: Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand;
und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.

2. Führe die Straße, die du gehst
immer nur zu deinem Ziel bergab;
hab wenn es kühl wird, warme Gedanken
und den vollen Mond in dunkler Nacht.

Refrain: Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand;
und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.

3. Bis wir uns mal wiedersehen,
hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt;
er halte dich in seinen Händen,
doch drücke seine Faust dich nicht zu fest.

Refrain: Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand .....

Musik zum Ausgang

Andantino in G - A. Hesse

Orgel: Dr. Birgit Kordt