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Erntedankfest - 4. Oktober 2020

Lied: Wir pflügen und wir streuen

Wir pflügen und wir streuen

Piano: Dr. Birgit Kordt


Musik zum Eingang

L. Boellmann_Andantino in G

Orgel: Dr. Birgit Kordt

Eröffnung

Wir feiern Gottesdienst im Namen Gottes, der uns und die Welt geschaffen hat,
im Namen Jesu Christi, Bruder und Freund, der uns an der Hand hält
und im Namen des Heiligen Geistes, Kraft  Gottes, die wir in uns spüren können.

Amen.

Der Sonnengesang des Franz von Assisi

Höchster, allmächtiger, guter Herr, dein sind der Lobpreis, die Herrlichkeit und Ehre und jeglicher Segen. Dir allein, Höchster, gebühren sie, und kein Mensch ist würdig, dich zu nennen.

Gelobt seist du, mein Herr, mit allen deinen Geschöpfen, zumal mit der edlen Herrin Schwester Sonne; sie ist der Tag, und du spendest uns das Licht durch sie. Und schön ist sie und strahlend in großem Glanz, dein Sinnbild, o Höchster.

Gelobt seist du, mein Herr, durch Bruder Mond und die Sterne; am Himmel hast du sie gebildet, hell leuchtend und kostbar und schön.

Gelobt seist du, mein Herr, durch Bruder Wind und durch Luft und Wolken und heiteren Himmel und jegliches Wetter, durch das du deinen Geschöpfen den Unterhalt gibst.

Gelobt seist du, mein Herr, durch Schwester Wasser, gar nützlich ist es und demütig und kostbar und keusch.

Gelobt seist du, mein Herr, durch Bruder Feuer, durch das du die Nacht erleuchtest; und schön ist es und liebenswürdig und kraftvoll und stark.

Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, Mutter Erde, die uns ernährt und lenkt und vielfältige Früchte hervorbringt und bunte Blumen und Kräuter.

[...]

Lobt und preist meinen Herrn und sagt ihm Dank und dient ihm mit großer Demut.

Kyrie

Dir, Gott, überlassen wir, was gewesen ist in der vergangenen Wochenzeit. Segne es.

In deine Hände legen wir unsere Freude und unseren Kummer.

In deine Hände legen wir unsere Erfolge und unsere Niederlagen.

In deine Hände legen wir unser Liebe und unser Glück und unseren Schmerz und unsere Sehnsucht.

In deine Hände legen wir Unordnung und Streit, Verändere  durch deine Güte.

Vor dir, Gott, denken wir an die Menschen, denen wir begegnet sind und von denen wir hören Nimm sie in deinen Schutz.

Dir ans Herz legen wir unsere Freunde und unsere Feinde.

Gnadenzuspruch

Gott  kann verwandeln, neu schaffen. Deshalb sprechen wir zu seinem Lob:

Herr, wie sind deine Werke so groß und viel!
Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.

Tagesgebet

Guter Gott,

so reichlich gibst du uns Menschen auf dieser Erde, was wir zum Leben brauchen, was uns erfreut.
Und doch leiden Menschen.
Es gibt so viel zu essen und zu trinken, Milch im Überfluss bei uns in Deutschland.
Doch in Afrika  und an anderen Orten der Welt verhungern Kinder.

Du gibst Menschen kluge Ideen und Gedanken, ein weltweites Netz, doch ungerecht verteilt.
Immer noch sind Menschen ausgeschlossen von Informationen.

Du schenkst uns Gedanken des Friedens, wir dürfen in Frieden leben;
doch an anderen Orten haben Menschen ständig Angst um ihr Leben.

Du willst Heil und Heilung, doch in diesem Jahr spüren wir besonders wie ausgeliefert wir Krankheiten trotz medizinischem Fortschritt sind.

Du schenkst uns deinen Geist der Güte und Wahrheit.
Doch Menschen belügen und verachten einander.

Gott, hilf uns, diese Welt besser zu machen.
Dass wir im Segen säen und ernten können.

So bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

Lesung aus dem 1. Buch Mose

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. 

Noch war die Erde leer und ungestaltet, von tiefen Fluten bedeckt. Finsternis herrschte, aber über dem Wasser schwebte der Geist Gottes. 

Da sprach Gott: »Licht soll entstehen!«, und sogleich strahlte Licht auf. Gott sah, dass es gut war. Er trennte das Licht von der Dunkelheit und nannte das Licht »Tag« und die Dunkelheit »Nacht«. Es wurde Abend und wieder Morgen: Der erste Tag war vergangen.

Und Gott befahl: »Im Wasser soll sich ein Gewölbe bilden, das die Wassermassen voneinander trennt!« So geschah es: Er machte ein Gewölbe und trennte damit das Wasser darüber von dem Wasser, das die Erde bedeckte. Das Gewölbe nannte er »Himmel«. Es wurde Abend und wieder Morgen: Der zweite Tag war vergangen. 

Dann sprach Gott: »Die Wassermassen auf der Erde sollen zusammenfließen, damit das Land zum Vorschein kommt!« So geschah es. Gott nannte das trockene Land »Erde« und das Wasser »Meer«. Was er sah, gefiel ihm, denn es war gut.
Und Gott sprach: »Auf der Erde soll es grünen und blühen: Alle Arten von Pflanzen und Bäumen sollen wachsen und ihre Samen und Früchte tragen!« So geschah es. Die Erde brachte Pflanzen und Bäume in ihrer ganzen Vielfalt hervor. Wieder sah er sich an, was er geschaffen hatte: Es war gut. Es wurde Abend und wieder Morgen: Der dritte Tag war vergangen. 

Da befahl Gott: »Am Himmel sollen Lichter entstehen, die den Tag und die Nacht voneinander trennen und nach denen man die Jahreszeiten und auch die Tage und Jahre bestimmen kann! Sie sollen die Erde erhellen.« Und so geschah es. Gott schuf zwei große Lichter, die Sonne für den Tag und den Mond für die Nacht, dazu alle Sterne. Er setzte diese Lichter an den Himmel, um die Erde zu erhellen, Tag und Nacht zu bestimmen und Licht und Finsternis zu unterscheiden. Und Gott sah, dass es gut war. Wieder wurde es Abend und Morgen: Der vierte Tag war vergangen. 

Dann sprach Gott: »Im Wasser soll es von Leben wimmeln, und Vogelschwärme sollen am Himmel fliegen!« Er schuf die gewaltigen Seetiere und alle anderen Lebewesen, die sich im Wasser tummeln, dazu die vielen verschiedenen Arten von Vögeln. Gott sah, dass es gut war. Er segnete sie und sagte: »Vermehrt euch und füllt die Meere, und auch ihr Vögel, vermehrt euch auf der Erde!« Es wurde Abend und wieder Morgen: Der fünfte Tag war vergangen. 

Darauf befahl er: »Die Erde soll vielfältiges Leben hervorbringen: Vieh, wilde Tiere und Kriechtiere!« So geschah es. Gott schuf alle Arten von Vieh, wilden Tieren und Kriechtieren. Wieder sah er sich alles an, und es war gut. Dann sagte Gott: »Jetzt wollen wir den Menschen machen, unser Ebenbild, das uns ähnlich ist. Er soll über die ganze Erde verfügen: über die Tiere im Meer, am Himmel und auf der Erde.« So schuf Gott den Menschen als sein Abbild, ja, als Gottes Ebenbild; und er schuf sie als Mann und Frau. 

Halleluja:

Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speíse zur rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen. 

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott. 
Ich darf ihn Vater nennen. 
Er hat die Welt erschaffen und regiert sie. 
Alles, was geschieht, geschieht nach seinem Willen. 
Auch in meinem Leben. 
Deshalb vertraue ich ihm, auch wenn ich nicht alles verstehe. 
Denn ich weiß: er liebt mich. 

Ich glaube an Jesus Christus. 
Er ist Gottes Sohn und mein Heiland. 
An meiner Stelle nimmt er die Strafe für alle meine Schuld  auf sich. 
Ich darf ihm sagen, was mich bedrückt. 
Er versteht alle meine Sorgen. 
Ich weiß: er liebt mich. 

Ich glaube an den Heiligen Geist. 
Er ist Gottes gute Kraft in meinem Leben. 
Er hilft mir glauben. 
Er hilft mir beten. 
Er hilft mir gegen das Böse. 
Durch ihn weiß ich: Ich bin Gottes Kind. 
Amen.

Predigt: "Gärende Hoffnung"

Pfarrerin Katrin Hirschberg-Sonnemann

„Du darfst die Hoffnung nicht verlieren, “, sagen wir wenn eine Situation zu schwer ist: Wenn Krankheit schwächt, eine Diagnose beängstigt, Beruf belastet, Finanzen drücken oder Einsamkeit verdunkelt.

Hoffnung ist  Antriebskraft und wir brauchen sie. Wir haben sie nötig im Abschiednehmen oder  wenn uns Routine und Alltag zermürbt, wenn unser Leben nicht zu uns passt. Wir brauchen Hoffnung, wenn wir müde werden in Tatkraft und Ehrgeiz,  weil wir keine Fortschritte sehen. Aber den Satz „Verlier die Hoffnung nicht!“ zu hören, hilft nicht. Ist eher noch eine Aufgabe, noch eine Anstrengung. Wo sollen wir die Hoffnung denn finden? Oder wo haben wir sie denn, dass wir auf sie aufpassen sollen und sie nicht verlieren?

Christinnen, Christen haben einen Extratopf Hoffnung hat die Theologin Dorothee Sölle einmal gesagt und meint mit dem Extratopf Geschichten aus der Bibel. Sie sind immer „extra“, sie sind mehr als unsere Realität, eine Zusatzwelt, Mehr-Wert. Hoffnungsgeschichten.Dazu gehören die vom Reich Gottes, die Jesus erzählt hat. Immer wieder sagt er: Die Welt und unser Leben lässt sich verändern, auch wenn es manchmal so aussieht, als würde nichts passieren. Unter dem Stillstand gärt Hoffnung.

Jesus sagt: Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen? Es ist gleich wie der Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.

[Lukas 13, Einheitsübersetzung]:
 20 Noch einmal sagte er: Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen? 21 Es ist wie der Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.

Eine Frau macht Sauerteig. Was hier „ein Trog“ heißt sind im griechischen Text „drei Sat“. Drei Sat,  sind 39,4 Liter Mehl genau. Fast   40 kg Mehl- seitdem manche Mehl  im Keller hamsterten und andere vor den leeren Regalen standen, wissen wir: 40 Kg Mehl ist eine sehr große Menge. Sauerteigbrot wurde damals in Palästina  für eine ganze Woche gebacken und meist gleich für mehrere Familien, da nicht jede Familie einen geeigneten Backofen hatte.
Diese Frau hat mit ihren Händen Mehl, Wasser und Sauerteig vermischt. Sie hat Mehl über den Teig gestreut, deckt ihn zu und stellt ihn an einen warmen Ort. Der Teig gärt, bis das ganze Mehl durchsäuert sein wird. Sie lässt die Hände sinken nach der schweren Arbeit des Mischens und Durchknetens.

Schaut auf die Hände der Frau, sagt Jesus, da könnt ihr sehen, wie das Reich Gottes unter euch zu wirken beginnt.

Das Reich Gottes zu sehen ist nicht leicht. Denn so, wie wir die Welt erleben, zeigt sie wenig Spuren davon, dass Gott in ihr wirkt. Sie müsste anders aussehen- friedlicher, mit mehr Gerechtigkeit und weniger Hunger und Gewalt, Naturkatastrophen  und Krankheit. Auch die anfängliche Solidarität im  Erschrecken über ein unbekanntes Virus ist oft wieder Egoismus, Ignoranz und Härte gewichen.

Seit über 2000 Jahren gibt es uns Christinnen und Christen. Wir tragen seinen Namen aber nicht immer spüren wir den Extratopf Hoffnung.
Es gibt Momente, wunderbare – wo alles gut ist, das Reich Gottes ganz nah. Zum Beispiel, als die Berliner Mauer fiel und die Grenzen geöffnet wurden, ich war noch im Studium- mit mehreren Mitstudierenden haben wir  die Nachrichten gehört und  es nicht glauben wollen, getanzt und getobt vor Freude und sind dann einfach los von Wuppertal nach Berlin. Viele haben so lange darauf gehofft, manche haben mit dem Leben für die Hoffnung bezahlt. Andere auf unbegrenzt freies Leben nach der Wende neu gehofft. Aber bis zur Zufriedenheit und vorurteilsfreiem gemeinsamen Leben braucht es noch.

Der Sauerteig hat ein Brot durchsäuert, es wird gebacken und gegessen.  Vor dem Backen aber muss man ein Stück Sauerteig aufheben für das nächste Brot. Mother dough  heißt dies Sauerteig- Stück im Englischen: Mutter –Teig. Liebe und Geduld klingt mit. Immer wieder neu wird  das Mischen und Kneten nötig sein.  Mal ist das Reich Gottes da und wir spüren es, dann ist wieder neue Arbeit nötig, um als Minderheit in einer Gemeinschaft Veränderung zu mehr Menschlichkeit zu bewirken. Oft brauchen wir Kraft aus dem Extratopf Hoffnung. „Unser tägliches Brot gib uns heute“ bitten wir und spüren: Jesus weiß, dass Gott sich täglich neu mit Liebe um unser Lebensbrot kümmert.

So wie Jesus spricht und handelt, gärt es schon und durchzieht sein Geist unsere Welt.

Brotbacken war damals Frauenarbeit, Hausfrauenarbeit. Mit dem Gleichnis holt Jesus ans Licht, was bis heute vielen selbstverständlich ist. Die Organisation des Alltages und des Zusammenlebens von Familien. Hausarbeit wie Backen oder Einkaufen, Kochen und Putzen ist  selbstverständliche Nebensache. Als eigentliche Arbeit gilt die bezahlte. Für Jesus ist Brotbacken keine Nebensache. Er sieht Gott darin am Werk. Sie ist beispielhaft. Er stellt die brotbackende Frau mit ihrem Hoffnungstrog deutlich ins Licht.

„Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen? Es ist gleich wie der Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.“

„Du darfst die Hoffnung nicht verlieren.“

Wenn wir als Christinnen und Christen die Hoffnung verlieren, gärt nichts mehr. An Erntedank steht das Bild der Frau aus unserem Extratopf vor unseren Augen.

Es berührt mich. Ich spüre die aufgewendete Kraft, die Erschöpfung beim Kneten der großen Menge. Das Wissen, verantwortlich zu sein, damit genug Hoffnungsnahrung da ist. Die Erleichterung, wenn es für dieses Mal geschafft und der Sauerteig gärt und eine Pause ist. Bis zum nächsten Mal.  

Ich erkenne uns wieder als kleine Gemeinde umgeben von der Welt, in der nach anderen Regeln gespielt wird als Jesus es für uns wollte. Wie mühevoll es ist , den Teig zu kneten, Vorurteilen entgegen zu treten, sorgsam füreinander zu sein, nicht den eigenen Interessen den Vorrang zu geben. Gott Veränderungen zuzutrauen und nicht am Gewohnten festzuhalten. Der gärenden Hoffnung auf eine neue und gerechte Welt zu glauben. Nichtsdestotrotz.

Die Menschen in Indien sagen, dass nur dann, wenn das Brot liebevoll gebacken wurde, der Hunger der Menschen gestillt werden kann. Wenn wir das Brot halbherzig backen, dann stillen wir nur den halben Hunger. Hoffnungsbrot backen, das bleibt unsere Aufgabe: Auf Gottes verändernde Kraft trauen - auch wenn sie verborgen scheint.

Sie ist da und sie ist stark wie Sauerteig.

„Du darfst die Hoffnung nicht verlieren.“ Mit diesem Satz sitze ich bei einer Tasse Tee und einem Stück Brot  am früheren Samstag morgen und sammle Hoffnungspunkte in meinem Leben, Gottes gärenden Sauerteig:

Über den Masken erkennbar lächelnde Augen - denke ich - vorsichtig wachsender Mischwald, Menschlichkeit, Kinderstimmen.  

Blumenzweige, die aussehen wie Sterne.

Ich bin sicher: Gott hilft, die Hoffnung nicht zu verlieren.

Gott sei Dank. Amen.

Fürbittengebet

Unsere Erde brennt.
Gottes gute Schöpfung brennt.
Sie brennt in den Wäldern von Sibirien und Kalifornien.
Sie brennt in den Streitdebatten in Amerika und der Gewalt gegen friedliche Demonstranten in Belarus.
Sie brennt in Moria und überall, wo Menschen auf der Flucht sind, fast 80millionenfach.  /

Unsere Erde brennt.
Sie brennt in der Profitgier von Politikern und Managern.
Sie brennt in der Unfähigkeit zum Teilen, und wenn wir nur fünf Brote und zwei Fische hätten.
Sie brennt in der Zerstörung der Zukunft für unsere Enkel und Kinder.
Gottes gute Schöpfung brennt.

„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“

Nein, es ist nicht Dein Zorn, Gott, der wie einst die Fluten über uns hereinbricht,
so sicher auf jede dunkle Nacht ein neuer Tag folgt.
Wir sind es selbst, Gott. 

Lass uns Deinem Brennen, Gott, Deiner Liebe für Deine gute Schöpfung fest vertrauen.
Lass uns nicht verbittern, verzweifeln, verzagen,
Lass uns alles, was uns dankbar macht und hoffnungsvoll in diesen Tagen,
ausbringen als Saat für eine gute Zukunft.

Amen!

Vater Unser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Aktion "Brot für die Welt" bittet um Hilfe

Wegen der Absagen von Veranstaltungen durch Covid-19 gibt es auch weniger Kollektenmittel und Spenden für Brot für die Welt. Darum ruft das Amt für MÖWe und Brot für die Welt nun zum Erntedanksonntag am 4. Oktober zu Online-Spenden auf. Diese können direkt unter https://www.brot-fuer-die-welt.de/erntedank vorgenommen werden. Alternativ können auch Projekte zu spezifischen Themen online unterstützt werden: https://www.brot-fuer-die-welt.de/spenden/

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

Musik zum Ausgang

Robert Führer_ Adagio in d

Orgel: Dr. Birgit Kordt