Willkommen!

Jesus Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“
(Matthäus 25,40)

In der vergangenen Nacht hat es im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos gebrannt. Nach allem, was wir zurzeit wissen, haben die meisten der 13.000 dort lebenden Geflüchteten nun auch ihr letztes Dach über dem Kopf verloren. Hinzu kommt, dass, wie von vielen befürchtet, inzwischen auch mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierte Menschen darunter sind.

Wir, die leitenden Geistlichen der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland, sind erschüttert über das Leid, das erneut über die schutzsuchenden Menschen gekommen ist, und entsetzt, dass es der Europäischen Union trotz vielfacher Warnungen nicht gelungen ist, diese Eskalation der menschenunwürdigen Situation in dem Lager zu verhindern.

Es muss endlich gehandelt werden. Wir bitten die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, umgehend eine europäische Lösung für die Verteilung der Schutzsuchenden auf aufnahmebereite Länder zu finden. Wir erwarten vom Bundesminister des Innern, sich den Angeboten von Bundesländern und Kommunen, Geflüchtete aus den griechischen Lagern aufzunehmen, nicht länger zu widersetzen. Unsere Unterstützung sagen wir zu.

 

Wer nur den lieben Gott lässt walten

Piano: Dr. Birgit Kordt

Eröffnung

P             Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Gemeinde:             Amen.

P             Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
Gemeinde:             der Himmel und Erde gemacht hat.

P             Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
               und die Liebe Gottes
               und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
               sei mit euch allen.

Gemeinde:             Und mit deinem Geist.

Psalm 146, ein Hoffnungspsalm:

Gott, ich will dich preisen, solange ich lebe,
und dich loben, solange ich bin.
Verlaßt euch nicht auf die, die Macht und Einfluss haben,
auf Menschen, bei denen doch keine Hilfe ist.
Sie müssen sterben und wieder zur Erde werden,
und mit ihnen vergehen auch ihre Pläne.

Wie glücklich aber ist, wessen Halt du bist, Gott,
wer auf dich die Hoffnung setzt-
Du hast Himmel und Erde gemacht,
das Meer und alle Geschöpfe.

Deine Treue ist unwandelbar.
Du schaffst Recht denen, die Gewalt leiden.
Den Hungernden gibst du Brot.
Du befreist die Gefangenen,
gibst Sehkraft den Blinden,
aufgerichtet werden die Verzweifelten,
den Gerechten Zuwendung,
Behütung den Fremdlingen,
Sorge für Witwen und Waisen.

Aber die Böses im Schild führen,
lässt du in die Irre gehen.

Halleluja!

[Gesprochen:] Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit Amen.

Kyriegebet

Wir sind hier, um  Gott anzurufen und auf sein Wort zu hören, um ihn zu bitten und ihm zu danken.

In seiner Gegenwart dürfen wir loslassen:

Unsere Sorgen und Ängste,
was uns ratlos macht und was uns bindet –
all unsere Schuld.

Er lässt uns nicht los.
In der Stille bereiten wir vor ihm aus,
was uns bedrückt und beschämt

 Stille

Vor dir, Gott,
gestehen wir ein: Unachtsam waren wir und haben vielleicht Böses gedacht, lieblos geredet oder unrecht gehandelt.

Miteinander bitten wir um dein Erbarmen.

Gnadenzuspruch

Der allmächtige Gott hat sich unser erbarmt
Und vergibt uns durch Jesus Christus unsere Schuld.

Denn so spricht Gott, der Herr:
Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinabfallen,
aber meine Gnade soll nicht von dir weichen,
und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen.

Darum:  Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden und  den Menschen Wohlgefallen.

Epistel-Lesung [Röm. 8, 14-17]

Alle, die sich vom Geist Gottes führen lassen, sind Kinder Gottes. Ihr habt ja nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht. Dann müsstet ihr doch wieder Angst haben. Ihr habt vielmehr einen Geist empfangen, der euch zu Kindern Gottes macht. Weil wir diesen Geist haben, können wir rufen: »Abba! Vater!« Und derselbe Geist bestätigt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn wir Kinder sind, dann sind wir aber auch Erben: Erben Gottes und Miterben von Christus. Voraussetzung ist, dass wir sein Leiden teilen. Denn dadurch bekommen wir auch Anteil an seiner Herrlichkeit.

Evangeliums-Lesung [Lk 17, 11-19]

Später, immer noch auf der Reise nach Jerusalem, zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. Er kam in ein Dorf. Dort begegneten ihm zehn Männer, die an Aussatz erkrankt waren. Sie blieben in einiger Entfernung stehen und riefen laut:»Jesus, Meister, hab Mitleid mit uns!« Jesus sah sie an und sagte zu ihnen: »Geht und zeigt euch den Priestern!« Und dann, als sie noch unterwegs waren, wurden sie geheilt und rein. Einer von ihnen kehrte wieder zurück, als er merkte, dass er geheilt war. Er lobte Gott mit lauter Stimme, warf sich vor Jesus zu Boden und dankte ihm. Und das war ein Mann aus Samarien! Da fragte Jesus ihn: »Sind nicht zehn Männer rein geworden? Wo sind denn die anderen neun? Ist sonst keiner zurückgekommen, um Gottes Herrlichkeit zu loben – nur dieser Fremde hier?« Und Jesus sagte zu ihm: »Steh auf, du kannst gehen! Dein Glaube hat dich gerettet.«

Halleluja.
Selig sind die Barmherzigen denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Halleluja.

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christlicheA Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Predigt

von Pfarrerin Hirschberg Sonnemann

„Warum ist es Euch wichtig konfirmiert zu werden?“, habe ich am Beginn der gemeinsamen Konfi-Zeit gefragt und die Antworten waren unterschiedlich.

„Ich will Pate werden.“, „Es ist ein schönes Fest.“, „Meine Eltern wollen das gerne.“ Manche Antworten waren Pastorinnenkonform: „Weil ich an Jesus glauben will.“ und manche sehr ehrlich: „Es gibt  Geld und Geschenke.“

Geschenke

Wird es sicher viele geben an diesem besonderen Tag. Dass die Konfirmation heute endlich stattfinden kann ist ein Geschenk in diesem Jahr, dass Gäste da sind, ich hab unsere gemeinsame Zeit als Geschenk empfunden - vielleicht nicht nach jedem manchmal etwas chaotischen Blocksamstag, aber doch die meisten!

Vielleicht am Ende Eures Konfirmationstages habt ihr  auch ein ganz besonderes Geschenk. Eines an das Ihr Euch auch später noch erinnert.
Ich habe so ein besonderes Geschenk im letzten Jahr bekommen und es heute mitgebracht. Es war kein Konfirmationstag, nicht mal ein Geburtstag, sondern ein ganz normaler Arbeitstag. Ich saß in einer Sitzung neben einer älteren Kollegin, die mich ausgebildet hat und sie griff in der Pause in Ihre Tasche und sagte: „Der hat mich eine lange Lebenszeit begleitet, jetzt soll er Dir gehören.“ Und sie nahm meine Hand, öffnete diese und legte einen kleinen Bronzeengel hinein.

Engel

sind beliebte Geschenke bei der Geburt oder bei Taufen, gern in Schutzengelform.  Mit der Konfirmation sind wir diesen Kindheits-Engeln  entwachsen. Wir sind Engel-Erwachsen. Wir wissen, dass Engel  nicht immer unsichtbar um uns fliegen, sondern dass sie Mittler sind zwischen Gott und den Menschen und dass Gott Engel eigentlich nur dann schickt wenn es schwierig wird. Als Jakob nach einem großen Streit nicht mehr wusste, wo er sicher ist, zeigte Gott ihm eine Leiter zwischen Himmel und Erde und Engel in diesem Zwischenraum und Jakob spürte: ich bin nicht alleine. Als Josef Maria und Jesus nach der Geburt beschützen musste, kam ein Engel nachts und sagte ihm den Weg.

Ich habe ein besonderes Geschenk im letzten Jahr bekommen und es heute mitgebracht. Es war kein Konfirmationstag, nicht mal ein Geburtstag, sondern ein ganz normaler Arbeitstag. Ich saß in einer Sitzung neben einer älteren Kollegin, die mich ausgebildet hat und sie griff in der Pause in Ihre Tasche und sagte: „Der hat mich eine lange Lebenszeit begleitet, jetzt soll er Dir gehören.“ Und sie nahm meine Hand, öffnete diese und legte einen Bronzeengel hinein.

Engel

sind beliebte Geschenke bei der Geburt oder bei Taufen, gern in Schutzengelform. Mit der Konfirmation sind wir diesen Kindheits-Engeln entwachsen. Wir sind jetzt Engel-Erwachsen. Wir wissen, dass Engel  nicht immer unsichtbar um uns fliegen, sondern dass sie Mittler sind zwischen Gott und den Menschen und dass Gott Engel eigentlich nur dann schickt wenn es schwierig wird. Als Jakob nach einem großen Streit nicht mehr wusste, wo er sicher ist, zeigte Gott ihm eine Leiter zwischen Himmel und Erde und Engel in diesem Zwischenraum und Jakob spürte: ich bin nicht alleine. Als Josef Maria und Jesus nach der Geburt beschützen musste, kam ein Engel nachts und sagte ihm den Weg.

Der Engel meiner Kollegin ist ein besonderes Geschenk für mich. Sie war ein ganz besonderer Mensch, ich habe viel von ihr gelernt: Durch sie bin ich im Glauben und Beten erwachsener geworden. Ich habe den Engel jetzt, wie sie vorher, in meiner  Handtasche.

Heute eine besondere Engelgeschichte, ganz ohne Flügel aber mit einem Esel und einem Schwert:

Ich lese aus dem 4. Buch Mose aus dem 22. Kapitel (Übersetzung: Hoffnung für alle)

Am Morgen stand Bileam auf, sattelte seine Eselin und zog los. Gott aber war zornig, dass Bileam mitging, und der Engel des HERRN stellte sich ihm in den Weg, um ihn aufzuhalten. Die Eselin sah den Engel, der mit dem Schwert in der Hand mitten auf der Straße stand. Sie brach zur Seite aus und lief ins Feld. Bileam schlug sie, um sie wieder auf den Weg zurückzubringen. Der Engel des HERRN ging nochmals ein Stück weiter und versperrte Bileam nun an einer anderen Stelle den Weg, die so eng war, dass man weder rechts noch links vorbeikommen konnte. Als die Eselin den Engel sah, legte sie sich auf den Boden. Bileam wurde wütend und schlug sie mit seinem Stock. Da ließ der HERR das Tier sprechen. Es sagte zu Bileam: »Was habe ich dir getan? »Bin ich nicht deine Eselin, auf der du schon immer geritten bist? Habe ich jemals so etwas getan wie heute?« Bileam sagte: »Nein.« Da öffnete der HERR ihm die Augen, und er sah den Engel mit dem Schwert in der Hand auf dem Weg stehen. Bileam verneigte sich vor ihm bis zum Boden. Der Engel des HERRN sprach: »Warum hast du deine Eselin geschlagen? Ich war es, der sich dir entgegengestellt hat, weil du auf einem verkehrten Weg bist.“

Den Engel mit dem Schwert

heißt in anderen Geschichten Erzengel Michael. Er ist der einzige Engel in höherer Position von dem uns die Bibel berichtet und einer der wenigen mit Namen. Michael trägt das Schwert um uns zu schützen so wissen es  die Überlieferungen. So wie in dieser Geschichte.

Das Schwert ist wie ein Stoppschild vielleicht  – manchmal wenn wir einfach weiterlaufen in die falsche Richtung kann es gefährlich werden und der Engel müsste  uns dann „raushauen“?

Erwachsen sein heißt: seine eigenen Wege gehen. Wir wissen schon, was wir wollen, nur manchmal braucht es noch Halt und Stütze. Das ist beim Erwachsensein als Christin / Christ auch so. Wir gehen eigene Wege, manchmal vielleicht auch ohne an Gott zu denken. Dann wieder vor Entscheidungen oder wenn wir um etwas bitten fällt uns das Beten leichter oder wenn wir traurig sind. Manchmal wünschen wir uns Engel, die beschützen oder eben den richtigen Weg wissen.

Bileam

war in seinem Leben Gott immer nah. Das war sein Wunsch, es richtig für Gott zu machen.

Er dachte auch diesmal, er hätte Gott richtig verstanden. Vielleicht war er müde, vielleicht war einfach zu viel Stress um ihn, zu viel los um genau hinzuhören. Bileam denkt, es wird schon richtig sein und macht sich auf den Weg, - falsch gedacht. Aber er ist nicht allein. Sichtbar mit auf dem Weg ist sein Tier, eine Eselin und unsichtbar an einer Kreuzung des Weges steht der Engel mit dem Schwert. Bileam hat gefailt, falscher Weg- das kann passieren. Auch wenn wir uns noch so sehr vornehmen, den richtigen zu gehen und es richtig zu machen. Gott weiß, dass wir ihn nicht immer hören, spüren  können. Er korrigiert die Richtung. Und baut Sicherungen ein. Denn wenn wir auch den Engel mit dem Schwert nicht sehen können, gibt es Lebewesen, die uns auf ihn aufmerksam machen. Es muss ja nicht immer ein Esel sein. Oft sind es Menschen, die uns den Blick öffnen zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort.

Wir machen Gott ein großes Geschenk, wenn wir sagen: Es ist richtig dass ich Christ, Christin bin – ich will das auch bleiben. Ich will mich festmachen an Gott. Ich will meinen Weg mit Gott gehen. Ich will nach Gott fragen in meinem Leben, nicht nur wenn ich mir etwas von Gott wünsche, sondern auch  wenn ich überlege in welche Richtung mein Leben gehen soll.

Bileam ist dann den Weg gegangen, der gut für ihn und Gott war. Er hat Hilfe auf seinem Weg bekommen. Gottes Geschenk an Euch ist sein Segen heute. Es ist ein sehr alter Segenspruch: „Schutz und Schirm vor allem Bösen, Hilfe und Kraft zu allem Guten.“ Gott ist Hilfe – durch seine Nähe, seinen Engel.  Eure Konfirmation heute liegt in der Zeit vor dem Michaeli –Fest Ende September, evangelisch haben wir es fast vergessen aber früher haben die Menschen in dieser Zeit zwischen Sommer und Herbst oft an den Engel mit dem Schwert gedacht. Die Bibel erzählt, dass er hilft wenn es „brenzlig“ wird, wir den richtige Weg nicht finden oder keine Lösung haben. Er ist Hilfe und Kraft zu allem Guten und Schutz und Schirm vor allem Bösen, auch wenn es sicher keine Drachenkämpfe sind, wie es das letzte Buch der Bibel beschreibt.

Einen Engel

wünsche ich Euch auf Eurem Weg. Engel können ganz unterschiedlich begegnen - sichtbar oder unsichtbar.

Geht Euren Weg gelassen und sicher. Gott schenkt Euch seinen Segen und hat an die wichtigen Stellen schon einen Engel gestellt und – wer weiß – vielleicht auch einen sprechenden Esel.

Amen.

Lied: Tut mir auf die schöne Pforte [EG 166]

1. Tut mir auf die schöne Pforte,
führt in Gottes Haus mich ein;
ach wie wird an diesem Orte
meine Seele fröhlich sein!
Hier ist Gottes Angesicht,
hier ist lauter Trost und Licht.

2. Ich bin, Herr, zu dir gekommen,
komme du nun auch zu mir.
Wo du Wohnung hast genommen,
da ist lauter Himmel hier.
Zieh in meinem Herzen ein,
lass es deinen Tempel sein.

Fürbittengebet

Gott, wir bitten dich für alle, die gebeugt sind:
Richte sie auf mit dem Wort deiner Liebe.

Wir bitten dich für alle, die uns lieb und wert sind:
Behalte sie in deinem Schutz und Frieden.

Wir bitten dich für alle, die einsam sind:
Kehre ein bei denen, die deiner bedürfen.

Wir bitten dich für alle, die heimatlos sind.
Schenke ihnen ein Zuhause.

Wir bitten dich, Gott,
dass bald komme dein Tag.

Lass dein Licht aufgehen.

Amen.

Sendung und Segen

Gehet hin im Frieden des Herrn:

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Amen

Lied: Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott

Piano: Dr. Birgit Kordt

1. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns auf unsern Wegen.
Sei Quelle und Brot in Wüstennot,
sei um uns mit deinem Segen,
sei Quelle und Brot in Wüstennot,
sei um uns mit deinem Segen.

2. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns in allem Leiden.
Voll Wärme und Licht im Angesicht,
sei nahe in schweren Zeiten,
voll Wärme und Licht im Angesicht,
sei nahe in schweren Zeiten.

3. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns vor allem Bösen.
Sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft,
sei in uns, uns zu erlösen,
sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft,
sei in uns, uns zu erlösen.

4. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns durch deinen Segen.
Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt,
sei um uns auf unsern Wegen,
dein Heiliger Geist, der Leben verheißt,
sei um uns auf unsern Wegen.


Text: Eugen Eckert (1985) 1987
Melodie: Anders Ruuth (um 1968) 1984 »La paz del señor«