Wir wünschen allen ein gutes und gesegnetes Jahr 2021.

Regenbogen im Volmetal

Liebe Kinder, liebe Familien,

Bilder mit einem Regenbogen waren im Lockdown im März sehr beliebt in ganz Deutschland. Auch in unserer Gemeinde konnte man den ausgemalten Regenbogen mit dem Spruch „Alles wird gut“ an vielen Fenstern sehen. Farbenfroh leuchtete er uns entgegen und gab uns Hoffnung, dass der Lockdown bald vorbei sei, die Schule und der Kiga wieder beginnen mögen, wir wieder zusammen Sport machen oder Hobbies nachgehen könnten.

Dies ist mehr als ein halbes Jahr her und normal ist unser Alltag bei weitem nicht. Jetzt in der Herbstzeit wird es wieder schwieriger mit Treffen von Freunden, die Infektionszahlen steigen überall auf der Welt. Die Hoffnung, Corona sei schnell vorbei, wurde nicht erfüllt. Und auch den Regenbogen sieht man nicht mehr so häufig an unseren Fenstern.

Der Regenbogen symbolisiert schon in der Geschichte von Noah im Alten Testament Hoffnung. Nach der Sintflut harren Noah, seine Familie und viele Tiere auf der Arche aus, treiben auf dem Wasser, haben kaum Einfluss auf ihr Geschick. Doch dann findet die Taube, die Noah dreimal losschicken muss, endlich einen Zweig, und nach sieben Monaten kann die Arche am Berg Ararat landen. Glücklich gehen alle an Land und Gott gibt Noah sein Versprechen: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“

Dazu setzt er einen Regenbogen an den Himmel als Zeichen.

Auch wenn uns die Lage nach diesen vielen Monaten auf dem Corona-Wasser viel zu oft trostlos vorkommen mag, dürft ihr nicht zweifeln, dass Gott bei uns ist, dass er uns nicht vergessen hat. Er hat uns versprochen, dass er immer bei uns ist. Wir fühlen uns vielleicht manchmal hilflos und verstehen nicht die ganze Situation, so wie Noah beim Bau der Arche und auf dem Wasser treibend auch nicht immer alles verstanden hat. Doch auf der anderen Seite haben wir Einfluss auf die Lage. Wir sind nicht so ganz hilflos wie Noah! Wir können unsere Masken tragen, für einige Zeit auf Fußball oder anderen Sport und Hobbies verzichten, wir waschen uns die Hände, halten Abstand, müssen nicht unbedingt mit 100 Leuten Geburtstag feiern. Dann werden wir es schaffen, dass Corona uns nicht besiegt, dass wir nicht untergehen. Dann wird auch uns die Taube einen Hoffnungszweig bringen.

Vielleicht magst du mit dieser Gewissheit einen neuen Regenbogen malen und ihn ins Fenster hängen? Ich würde mich freuen, wieder mehr Hoffnungszeichen bei meinen Spaziergängen zu entdecken!

Alles Liebe und bis hoffentlich ganz bald,

eure Katharina mit dem Kigodi Team

Engel - für dich!

Jeder Mensch braucht einen Engel, ...

... das wurde deutlich, als wir in einer Gruppe darüber sprachen, wie einsam sich manche wohl im Moment fühlen, weil die alltäglichen Kontakte und Besuche fehlen. Gleichzeitig fiel uns auf, dass es uns auch sehr schwer fällt, die Besuche im Moment nicht machen zu können.

"Wir könnten doch wenigsten einen kleinen Segensgruß weitergeben.", war dann die Idee. Wer könnte diese Aufgabe besser wahrnehmen, als Engel? Engel als Boten Gottes haben zu allen Zeiten Gottes gutes Wort weiter gesagt.

 

So soll das funktionieren: Wir machen mehrere Engel-Stationen. Das sind kleine Kisten, in denen Engel aus Papier, Stoff, Holz oder Salzteig sind und dazu Begleitkärtchen mit einem Segenswort. Auch ein Rezept für Salzteig soll dort zu finden sein.

Aus diesen Kistchen kann man Engel und Kärtchen mitnehmen und z.B. den Nachbarn an die Türklinke hängen. Oder - man nimmt sich einen Engel als Muster mit und bastelt selbst einige Engel. Die kann man dann auch direkt weitergeben oder man legt sie in die Engelkiste, damit auch Bastel-Muffel etwas zum Verteilen haben.

Ganz wichtig ist es, die Engel weiterzugeben.

Damit wir möglichst viele Engel mit Segensgrüßen weitergeben können, brauchen wir Hilfe. Wir brauchen Helfer*innen, die Engel basteln und die auf die Begleitkärtchen einen kleinen persönlichen Gruß schreiben.

Wie viele Engel wir brauchen? Es wäre schön, wenn wir etwa 2000 Engel weitergeben könnten.
Unmöglich? Nein!
Wenn 100 Menschen aus unserer Gemeinde jeweils 20 Engel basteln, dann kommen die Segensgrüße in viele Häuser in Dahl und Rummenohl. Wenn 20 Menschen jeweils 100 Engel basteln, sind das auch 2000 Engel mit Segenswünschen.

Mit Beginn der Adventszeit sollen die Kistchen mit den Engeln an folgenden Orten stehen:

  • Am Gemeindebüro (Kallestr. 4)
  • In/an der Ev. Kirche Dahl
  • In der Ev. Kirche Rummenohl
  • In der Sonnen-Apotheke
  • Im Vorgarten von Hangweg 21

Weitere Standorte für Engel-Kisten geben wir über unsere Internet-Seite bekannt.

Sein Sie ein Engel und schenken Sie Gottes Segen weiter!